Artikel schreiben
EhrendivisionKNVB Beker

Luft nach oben

De Telegraaf: „ultrAslan, fünf Punkte aus drei Spielen, davon zwei auswärts. Wie zufrieden sind Sie mit dem dritten ZAT?“
ultrAslan: „Grundsätzlich bin ich damit zufrieden. Fünf Punkte aus drei Spielen und dabei zweimal auswärts zu punkten, ist eine ordentliche Ausbeute. Natürlich bleibt trotzdem Luft nach oben. Gerade zuhause gegen Willem hätten wir gerne mehr mitgenommen.“
De Telegraaf: „Der 3:0-Sieg gegen PSV war dabei ein deutliches Ausrufezeichen.“
ultrAslan: „Das war eine starke Leistung und hat gezeigt, was möglich ist. Solche Ergebnisse wollen wir künftig regelmäßiger sehen. Insgesamt stehen wir auf Platz fünf und haben weiterhin Anschluss nach oben.“
De Telegraaf: „Wie fällt Ihr Blick nun auf die nächsten Spieltage?“
ultrAslan: „Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen und uns weiter verbessern. Die Tabelle ist eng, deshalb kann sich schnell einiges verändern. Wir bleiben konzentriert.“

Orkan im Anflug

Der eigentliche Gewinner des vergangenen ZATs heißt Willem II Tilburg.Während der PSV sich über Platz 3 freuen darf, haben die Tilburger offenbar klammheimlich ihre Punkte eingesammelt und sich gedacht: „Redet ihr mal über den PSV, wir machen inzwischen einfach weiter.“
Der kommende ZAT wird kein einfacher, denn zwei Auswärtsspiele warten auf Eindhoven. Dazu die berüchtigten Hexenkessel der holländischen Liga, in denen selbst ein harmlos aussehender Gegner plötzlich zum Orkan wird. Hier werden Fehler nicht nur bestraft, sie bekommen gerne noch einen zweiten und dritten Strafzettel hinterher.
Da können aus Platz 3 ganz schnell Platz 5 oder 6 werden. Vielleicht sogar noch weiter runter, wenn der PSV einen besonders schlechten Tag erwischt.
In Eindhoven weiß man allerdings: In Holland ist Platz 3 nach zwei ZATs ungefähr so sicher wie ein Regenschirm im Orkan.
Der nächste ZAT wird zeigen, wer wirklich gewonnen hat.

+++Weiterhin gut unterwegs, doch will man das überhaupt?+++Möglichst schnell weg vom Radar+++

Nach zwei weiteren Siegen zuhause, sieht sich McLover zum Handeln gezwungen: man muss die Favoritenrolle an jemanden anderes weiter geben, bei Twente wird offiziell eine Stelle ausgeschrieben. Kein Hickhack mehr, McLover will diese Favoritenrolle nicht haben. In der Tat hat er seine vielen Titel sehr selten in einer sogenannten Favoritenrolle gewonnen, da muss man also möglichst schnell wieder vom Radar verschwinden, zugegebenermassen meistens können McLovers Team nicht Favorit sein bei der Hülle an Fülle an Gegentoren doch hier in den Niederlanden ist nicht mal mehr das der Fall, die Gegner ziehen sich zurück und so sucht McLover hilfesuchend nach jemandem, der dafür sorgt dass Twente nicht mehr als Favorit gesehen wird. Dies ist die Priorität und diese Personalie soll nun aus den eigenen Reihen kommen.

Der Alptraum findet kein Ende

De Telegraaf: „ultrAslan, sechs Spiele sind absolviert. Wie fällt Ihr Fazit nach dem zweiten ZAT aus?“
ultrAslan: „Ehrlich gesagt wird dieser Alptraum langsam zur Dauerveranstaltung. Wir gewinnen gegen Feyenoord überzeugend, verlieren danach aber gegen Roda und Cambuur. Konstanz sieht anders aus. Platz fünf ist noch kein Grund zur Panik, zufrieden können wir damit aber nicht sein.“
De Telegraaf: „Warum tut sich Ajax derzeit so schwer?“
ultrAslan: „Wir haben momentan verletzungsbedingt mit einigen Problemen zu kämpfen. Das macht die Situation natürlich nicht einfacher. Dazu kommt, dass das Transferbudget des Vorstands leider deutlich zu wünschen übrig ließ. Unsere Möglichkeiten waren dadurch eingeschränkt.“
De Telegraaf: „Im dritten ZAT warten unter anderem Twente, Willem II Tilburg und PSV. Was erwarten Sie?“
ultrAslan: „Es wird nicht einfacher, das ist uns bewusst. Trotzdem müssen wir jetzt nach vorne schauen. Wir haben weiterhin die Qualität, um in dieser Liga zu bestehen. Entscheidend wird sein, dass wir endlich wieder mehr Konstanz in unsere Ergebnisse bekommen.“
De Telegraaf: „Also noch kein Grund, die Saison abzuschreiben?“
ultrAslan: „Ganz sicher nicht. Aber irgendwann sollte dieser Alptraum auch einmal ein Ende finden.“

Alles im Lot

Wie schon vor dem Saisonstart angekündigt, hat sich die Rolle von PSV in dieser Saison ein wenig verändert. PSV ist nicht mehr der Jäger, sondern wird inzwischen selbst gejagt. Und ganz ehrlich: In Eindhoven scheint man damit momentan ziemlich gut leben zu können. Nach drei spieltagen steht PSV mit vier Punkten auf Platz 6 und damit mitten im breiten Mittelfeld. Kein spektakulärer Start, aber auch keiner, bei dem man gleich nervös werden müsste.

Während sich an der Tabellenspitze bereits wieder die üblichen Verdächtigen um die ersten Plätze streiten, kann PSV das Geschehen diesmal relativ entspannt beobachten. Vor allem Twente hat schon wieder ordentlich TK verballert und damit früh ein wenig vorgemacht, wie man sich die eigene Ausgangslage unnötig erschwert. Man könnte meinen, aus der vergangenen Saison hätte man etwas gelernt. Hat man offenbar nicht. Aber gut, man lernt schließlich nie aus seinen Fehlern.

PSV selbst geht die Sache deutlich ruhiger an. Vier Punkte aus drei Spielen, Platz 6 und noch jede Menge Saison vor sich. Der Blick richtet sich dabei weniger auf die Spitze als darauf, sich irgendwo im oberen Mittelfeld festzusetzen. Genau dort fühlt sich PSV derzeit offenbar ganz wohl: nicht vorne im Rampenlicht, aber auch weit genug von den Problemen am Tabellenende entfernt.

Und vielleicht ist das in diesem Jahr sogar der angenehmere Platz. Andere dürfen jagen, andere dürfen TK verbrennen und andere dürfen sich früh Gedanken über Meisterschaft und Titel machen. PSV schaut sich das Ganze erst einmal aus der Mitte an. Sollte sich irgendwann eine Gelegenheit ergeben, kann man immer noch eingreifen. Bis dahin gilt: ruhig bleiben, Punkte sammeln und möglichst nicht dieselben Fehler machen wie die Konkurrenz.

+++Knallererfolg beim PSV+++6 Punkte nach 3 Spielen+++

Besser als gedacht, kam Twente aus den Startblöcken: trotz nur einem Heimspiel, konnte das Team aus Enschede bereits sechs Zählern sammeln und steht nun auf dem ersten Tabellenplatz. "Na toll, jetzt sind wir schon wieder der Gejagte, wie kurz vor dem letzten ZAT der vergangenen Saison. Nun muss ich schnell analysieren, welchem Team ich die Favoritenrolle zuschiebe. Aber nach dem ersten ZAT ist das auch vielleicht noch nicht nötig. Das wird sich an den kommenden 11 ZATs von selbst bereinigen. Uns hat eh nur der PSV auf dem Zettel", so McLovers erste Einschätzung nach der ersten Spielwoche.

Spielerisch ist man schon fast wieder auf dem Level der vergangenen Saison, doch Torrausch ist ein Spiel in dem die Details zählen... 

Luft nach oben

De Telegraaf: „ultrAslan, sechs Punkte aus drei Spielen und Platz fünf. Wie fällt Ihr Fazit zum Saisonauftakt aus?“
ultrAslan: „Ganz zufrieden können wir damit nicht sein. Zwei Siege sind eine ordentliche Grundlage, aber wir hatten uns für den Auftakt durchaus etwas mehr vorgenommen. Gerade deshalb würde ich von einem etwas holprigen Start sprechen. Andererseits stehen wir punktgleich mit mehreren Mannschaften aus der Spitzengruppe. Es hätte also auch deutlich schlechter laufen können.“
De Telegraaf: „Ajax liegt nur aufgrund des Torverhältnisses hinter Feyenoord, Heerenveen und Cambuur. Ist die Ausgangslage damit besser, als es die Platzierung vermuten lässt?“
ultrAslan: „Das kann man durchaus so sehen. Wir haben nur ein Spiel verloren und sind weiterhin in Schlagdistanz zu den vorderen Plätzen. Deshalb gibt es keinen Grund, nach drei Spieltagen unruhig zu werden. Wir wissen aber auch, dass wir uns noch steigern können und wollen.“
De Telegraaf: „Im zweiten ZAT warten nun unter anderem Feyenoord und Cambuur. Was erwarten Sie von Ajax?“
ultrAslan: „Wir wollen natürlich besser abschneiden als zum Auftakt. Die Mannschaft ist gut vorbereitet und wir sind guter Dinge, dass es im zweiten ZAT besser läuft. Wir vergessen allerdings auch nicht, dass unsere Gegner genau so gut vorbereitet sein werden.“

Was passiert diese Saison?

Endlich geht es wieder los: In den Niederlanden rollt der Ball wieder und für den Verein beginnt eine Saison, in der vieles anders werden soll. Nach der absoluten Enttäuschung in der vergangenen Spielzeit, die lediglich mit Rang acht beendet wurde, wurde in Cambuur in den vergangenen Monaten sprichwörtlich alles auf den Kopf gestellt. Die Verantwortlichen haben dabei nicht nur am Kader, sondern auch am Trainerteam angesetzt. Neben einem neuen Athletik-Trainer wurde ein zweiter Co-Trainer verpflichtet, der insbesondere bei Standardsituationen seine Expertise einbringen und damit für neue Impulse sorgen soll. Doch auch auf Spielerseite gibt es einige Neuigkeiten zu vermelden. Mit El Anoudi aus Ägypten und Williams aus Nordirland konnten zwei neue Spieler gewonnen werden, die dem Team zusätzliche Qualität verleihen sollen. Darüber hinaus wurden zwei junge Offensivspieler verpflichtet, die mit ihrer Dynamik und ihrem Entwicklungspotenzial für frischen Wind im Angriff sorgen sollen. Nach der enttäuschenden Vorsaison steht nun der Neustart an. Die Erwartungen sind entsprechend hoch, doch vor allem soll sich eines zeigen: dass die zahlreichen Veränderungen nicht nur auf dem Papier stattfinden, sondern sich auch auf dem Platz bemerkbar machen.

Ab nach unten in Eindhoven

Letzte Saison war PSV Eindhoven noch der unbekümmerte Aufsteiger. Man konnte ohne großen Druck aufspielen, überraschen und sich irgendwann sogar ganz oben festsetzen. Diese Zeiten sind vorbei. Nach der starken Premierensaison ist PSV nun der Gejagte  und in Eindhoven ist man sich durchaus bewusst, dass nach dem Freiflug auch irgendwann der Fall kommen kann. Entsprechend gibt man sich bescheiden und peilt zunächst einen Platz im Mittelfeld an. Alles andere wäre nach einer einzigen starken Saison vielleicht auch etwas vermessen.
Dabei ist PSV eigentlich die perfekte Braut. Nur eines fehlt weiterhin, der feste Partner an der Seitenlinie. In Eindhoven sucht man noch immer nach einer festen Trainerpersönlichkeit, die aus dem vorhandenen Potenzial dauerhaft etwas machen kann. Die perfekte Braut wartet also weiterhin auf ihren Bräutigam.
Und während PSV noch auf den Richtigen wartet, darf man sich in Enschede offenbar schon wieder auf große Ziele einstellen. Twente hat sich vergangene Saison nicht gerade zurückhaltend selbst als Favorit gehandelt. Am Ende war von der großen Favoritenrolle allerdings nicht mehr allzu viel übrig. Gerade als es darauf ankam, ging dem selbsternannten Titelkandidaten ordentlich die Luft aus und statt Meisterschaft blieb nur Platz drei. 
PSV wird sich das Ganze jedenfalls entspannt anschauen. Die Konkurrenz ist groß, Ajax und Roda wollen zurück nach oben, AZ und Feyenoord werden ebenfalls ein Wörtchen mitreden wollen und Twente wird vermutlich erneut versuchen, den Favoritenhut irgendwo unterzubringen. Für Eindhoven heißt es dagegen zunächst: ruhig bleiben, Erwartungen niedrig halten und einen festen Trainer finden.
Denn eines hat sich geändert: PSV ist nicht mehr der Überraschungsaufsteiger, den niemand auf dem Zettel hatte. Jetzt schauen alle hin. Und vielleicht ist genau das die schwierigste Aufgabe dieser Saison.

+++Platz 3 bestätigen+++Gewinn der Meisterschaft unwahrscheinlich+++

Am Ende wurde es nichts mit der Meisterschaft, Twente musste sich mit dem dritten Rang zufrieden geben. Die Mannschaft spielte lange über ihren Möglichkeiten und brach am letzten ZAT mehr oder weniger ein, die anfängliche Enttäuschung ist aber mittlerweile dem Stolz gewichen. Auch in dieser Saison will man unter den Top-3 landen, ein Meistertitel ist kein Muss laut McLover: "Wir können mit diesem dritten Platz sehr zufrieden sein, gerne würde ich mich mehr mit der Mannschaft beschäftigen, aber dafür fehlt mir der Zeit aufgrund meiner anderen beiden Teams. Es ist schade, dass sich immer noch kein Trainer gefunden hat, das Team ist hungrig und braucht eine verlässliche Trainerpersönlichkeit und das bin ich nicht. Wenn man dann noch schaut, wer hier alles so Trainer ist, dann ist klar dass der Gewinn der Meisterschaft nächste Saison utopisch ist." 

PSV ist der Gejagte, doch auch Ajax oder Roda wollen zurück nach oben...um nur einige Teams zu nennen. Daher ist wie immer ein guter Start wichtig, um sich sofort oben zu platzieren. Eine Auholjagd funktionniert vielleicht in Irland, wo ich LL bin, aber dort ist das Setzverhalten halt ganz anders. Wenn du hier zurückhängst, war es das...

Ajax will das schwache Vorjahr vergessen machen

De Telegraaf: „ultrAslan, die vergangene Saison verlief für Ajax alles andere als nach Plan. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?“
ultrAslan: „Sehr schlecht. Da gibt es nichts schönzureden. Wir haben unsere Ansprüche nicht erfüllt und deutlich unter unseren Möglichkeiten abgeschlossen. Eine Saison, die man möglichst schnell hinter sich lassen möchte.“
De Telegraaf: „Und trotzdem starten Sie nun wieder mit dem Anspruch, oben mitzuspielen. Warum sollte es diesmal besser laufen?“
ultrAslan: „Weil jede Saison bei null beginnt. Das vergangene Jahr ist abgehakt. Wir haben neue Ziele, neue Energie und wollen wieder dort angreifen, wo Ajax hingehört. Ob es am Ende tatsächlich für ganz oben reicht, wird sich zeigen.“
De Telegraaf: „Ist der Druck nach dieser enttäuschenden Saison größer geworden?“
ultrAslan: „Natürlich sind die Erwartungen bei Ajax immer hoch. Das ist nichts Neues. Entscheidend ist, dass wir diesen Erwartungen diesmal auch gerecht werden. Wir wollen eine deutlich bessere Saison spielen und uns möglichst lange im oberen Tabellenbereich festsetzen.“
De Telegraaf: „Dann klingt das nach einem klaren Neustart.“
ultrAslan: „Genau das ist es. Die letzte Saison war schlecht. Jetzt geht es darum, es besser zu machen.“