Saisonstart
Die Blätter in den heimischen Gefilden färben sich langsam aber sicher bunt, das ist ein klarer Anzeiger, dass die dritte Torrausch Saison in diesem Jahr startet. In ganz Europa laufen bereits die meisten Ligen auf Hochtouren und nun ist es auch in den Niederlanden soweit. Roda Kerkrade hat eine katastrophale Spielzeit in den Knochen. Mit Platz sechs lief man den eigenen Ansprüchen bis ins Ziel hinterher. Somit ist Kerkrade in dieser Saison in Europa nicht vertreten und kann alle Kräfte auf die Ehrendivisie konzentrieren. Trainer Bendor hatte sogar an seinem Rücktritt gedacht, doch die Verantwortlichen haben ihn erfolgreich überreden können, doch noch eine Saison die Geschicke der Mannschaft zu leiten. Wir wünschen allen Kollegen eine tolle und spannende Saison.
Die zweite Saison ist immer die Schwerste
Lange konnte der FC Eindhoven das Titelrennen in der vergangenen Saison offenhalten, am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Sir Bataan jedoch mit dem dritten Platz begnügen. Ein Punkt fehlte am Ende für den ganz großen Wurf und das als Aufsteiger, das wäre schon eine Riesenüberraschung gewesen. Dennoch ist man im Lager des FC Eindhoven mit der ersten Spielzeit in der niederländischen Ehrendivision sehr zufrieden. Nun gilt es, diese Leistung in der morgen beginnenden Saison zu bestätigen. Erfreut ist man im Lager der Blau-Weißen übrigens, dass der Stadtrivale den Betriebsunfall des Abstiegs umgehend repariert und den sofortigen Wiederaufstieg geschafft hat. Das verspricht viele heiße Derbys.
Nun der PSV!
Die Vereine die ich betreut habe kann man gar nicht mehr zählen. Wie auch immer, die Hauptsache ist, ich bin weiter dabei! Nun also der PSV Eindhoven. Ein schillernder Name in der Erendivisie. Nein, in ganz Europa, so bescheiden müssen wir nicht sein. Wir sind Aufsteiger, aber geht es daher auch direkt gegen den Abstieg? Unser "geliebter" Nachbar vom FC Eindhoven hat es vorgemacht. Nicht das man uns falsch versteht, wir schauen uns rein gar nichts von den Blau-Weißen ab, aber klar, sie haben eine gewissen Vormachtstellung in der letzten Saison erarbeitet.
Liebe Grüße an alle Teilneher der neuen Saison. Ich hoffe auf eine fairer und spannende Runde mit einem anderen Absteiger als "Milsko". Und los!
Neue Saison, neues Glück!
Es geht wieder los. Weiter und weiter und weiter drehen sich die Spielminuten von Spiel zu Spiel. Eines dabei immer gleich: Bini an der Seitenlinie. Mal mit Cambuur, mal mit Tilburg, aktuell mit Waalwijk. Ohne Frage, die erfolgreichste Zeit hatte man mit dem SC Cambuur. Und irgendwie ist das mein Verein - wer weiß was da noch so in der Zukunft kommen mag.
Kommen wir aber in die Gegenwart. Mit Rang 9 war - mal wieder - keiner wirklich zufrieden. Der Pokalsieg hat uns die Saison ein wenig gerettet. Wie der Ligaleiter ja schon sagte. Es muss sich was tun, ohne weiteres - das ist klar. Welche Stellschrauben wurden in der Vorbereitung verändert? Verraten werden wir nichts, aber ich kann sagen, kein Stein blieb auf dem anderen.
Ansonsten bleibt noch zu sagen, das wir eine Menge Bock auf die neue Saison haben. Liebe Grüße nach Heerenveen. PolishOracle, sieh dich vor. Wir werden dich versuchen vom Thron zu stoßen.
Paukenschlag in Eindhoven
Obwohl der Start der Saison 2025-1 noch in weiter Zukunft liegt (in der aktuellen Saison 2024-3 wurden gerade mal drei Spiele ausgetragen) muss man sich beim FC Eindhoven bereits jetzt Gedanken um die Zukunft machen. Obwohl der Start in die aktuelle Saison nur mäßig gelungen ist, wollte der Verein den am Ende der Saison auslaufenden Vertrag von Sir Bataan unbedingt vorzeitig verlängern. Dieser hat das verbesserte Vertragsangebot jedoch ausgeschlagen. Nach bislang nicht bestätigten Informationen hat Trainer Sir Bataan bereits durchklingen lassen, dass er dem FC Eindhoven in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Ob dieses Gerücht den Tatsachen entspricht oder es sich um Fakenews handelt, ist derzeit unbekannt.
Saisonstart erfolgt
Nach der enttäuschenden letzten Saison ist Roda Kerkrade erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Aufgrund der fehlenden Einnahmen durch das internationale Geschäft setzt der Club in diesem Jahr verstärkt auf die eigene Jugend. Mit erfrischenden Angriffsfußball überzeugte Kerkrade im eigenen Stadion die Fans. Allerdings ist die Defensive dadurch in einigen Situationen etwas löchrich. So wurde Ajax Amsterdam mit 4:3 und die Bullen aus Oss mit 4:2 bezwungen. Solange so die Spiele gewonnenen werden, haben die Anhänger und die Verantwortlichen mit Sicherheit nichts dagegen. Doch Trainer Bendor warnte bereits nach dem ersten Heimspiel. "Das ist eine sehr junge Mannschaft mit wenig Erfahrung. Doch der Einsatz im Training stimmt und die Stimmung in der Kabine ist fantastisch. Wir sollten noch nicht zu viel von den Jungs erwarten und sind gut beraten nicht zu viel Druck zu erzeugen." Die aktuelle Tabellenführung wird nicht unbedingt dazu beitragen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht...
Kuriositätenkabinett
So oder ähnlich könnte man wohl die vergangene Woche in der niederländische Ehrendivision bezeichnen. Erst wurde der Trainer von Willem II Tilburg aufgrund eigener Unzuverlässigkeit entlassen, kurz darauf setzte auch der PSV Eindhoven seinem Trainer völlig überraschend den Stuhl vor die Tür. Nicht wenige Experten vermuten, dass die Entlassung wohl unmittelbaren Zusammenhang mit der Derby-Niederlage des PSV haben dürfte. Scheinbar hatte Trainer Milsko aber gute Argumente auf seiner Seite (vermutlich prall gefüllte Geldkoffer etc.), denn schon kurz nach seiner Entlassung heuerte er beim trainerlosen Tabellenletzten Willem II Tilburg an. Bleibt zu hoffen, dass er sich mit der Dreifachbelastung Liga, Pokal und Europapokal nicht übernommen hat.
Kein guter Start
Das leidige Thema geht weiter. Erneut konnte Bini nur schwach in die Saison starten und somit steht man direkt wieder in der Kritik. So richtig kommt man einfach nicht vom Fleck. Schade, denn gerade in der vergangenen Spielzeit hätte man die Fehler erkennen können und die richtigen Schlüsse daraus ziehen müssen. So ist es nun wie es ist und man muss an die eigentlichen Tugenden zurückdenken und alles dafür tun aus dem Keller auszubrechen. In all der negativen Berichterstattung muss gesagt werden, dass man trotzallem mit Binis Arbeit zufrieden ist. Ob das nach dem 3. ZAT dann immernoch so ist muss man sehen. Man steht vor richtungsweisenden Spielen. Los geht es! Blau und Gelb eine Leben lang.
Trainer Karussell in der Ehrendivisie
Die Saison der Ehrendivisie steckt noch in den Kinderschuhen, und schon findet ein gewaltiges Stühle rücken in der Liga statt. Die Geduld der Clubs nimmt immer mehr ab und als erstes müssen meistens die Trainer ihren Hut nehmen. Nun gab es bei Tilburg und dem PSV Eindhoven die ersten Trainerwechel und auch beim Stadtrivalen FC Eindhoven bahnt sich am Ende der Saison ein Trainerwechsel an. So eine Fluktuation gab es in der Kürze der Zeit in den Niederlanden schon lange nicht mehr. Das kann man jedoch nicht nur in Holland beobachten sondern in ganz Europa. In vielen Ligen nimmt die Teilnehmer Quote stetig ab. In manchen Verbänden ist das halbe Feld ohne Trainer unterwegs. Da muss sich der Torrausch Verband vielleicht auch mal selber hinterfragen voran es liegen könnte. Hoffentlich ist das nur die berühmte Momentaufnahme.
Europapokal!
So, schnell kann es gehen! Von jetzt auf gleich ist man Europapokal-Trainer! Durch den - doch - überraschenden Wechsel von Eindhoven nach Tilburg kann Milsko die ersten Europapokal-Nächte bei Torrausch erleben. Für den Coach geht es in der Conference Legue los. Wie man sich dort schlagen wird bleibt abzuwarten, aber es sollte sich einfacher als in der Liga gestalten. Wie es läuft? Warten wir es ab, in den kommenden Wochen werden wir in der "Tilburger Nachrichten" darüber berichten. Wie auch immer, Mannschaft und Trainer haben keine Zeit sich aneinander zu gewöhnen, stehen doch am morgigen Montag die nächsten Ligaspiele an. Dazu der Pokal. Donnerstag startet dann auch noch der Europapokal! Warten wir ab wie es läuft!
Topspiel am Samstag
Die älteren werden sich noch erinnern. Bei Premiere hieß es Anfang der 90'iger Jahre am Wochenende: "Herzlich Willkommen liebe Zuschauer, schön dass Sie dabei sind zum Topspiel am Samstag". Fritz von Thurn und Taxis moderierte durch die Sendung. Ein junger Patrick Wasserzieher interviewte die Spieler an der Seitenlinie mit großen Kopfhörern über den Ohren. Eine Zeit in der das Wort Field Reporter noch nicht auftauchte und Frauen waren nur auf den Tribünen zu sehen. Genau zu diesem Topspiel laden wir Sie heute ein. Nur das es nicht das Topspiel am Samstag ist, sondern das Topspiel am Montag. Der Tabellenführer der Ehrendivisie Ajax Amsterdam gastiert beim Tabellenzweiten Roda Kerkrade. Ajax Amsterdam ist die Mannschaft der Stunde. Sie treffen wie sie wollen und haben Wettbewerbs übergreifend sieben Spiele in Folge gewonnen, und sind in all diesen Wettbewerben momentan Tabellenführer.
Es geht drunter und drüber in Eindhoven
Wer geglaubt hat, dass in Eindhoven nach den Kuriositäten an den ersten beiden Spieltagen nun wieder Ruhe einkehrt, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Geschichte geht tatsächlich weiter und darf im Jahresrückblick auf keinen Fall fehlen.
Da verpflichtet der Lokalrivale PSV nach dem Abgang von Trainer Milsko mit Berti umgehend einen neuen Trainer, um ihn nach nur einer Woche wieder vom Hof zu jagen. Damit sorgt der PSV weiter für eine Menge Schlagzeilen, allerdings erneut nicht in sportlicher Hinsicht. Doch plötzlich steht Trainer Lupo beim PSV an der Seitenlinie, der gerade erst seinen Job bei Wilhelm II Tilburg verloren hat. Damit hat der PSV nach gerade einmal neun absolvierten Partien schon den dritten Trainer verpflichtet, das dürfte Rekord sein. Dabei hätte man das viel einfacher haben können, denn nun sind exakt die gleichen Trainer in der Ehrendivision tätig wie zu Beginn der Saison, sofern Lupo denn auftaucht. Sollte dies der Fall sein, hätten Milsko und Lupo lediglich die Vereine getauscht. Dann kann es ja jetzt hoffentlich losgehen.
Der Genick-Bruch-Blues
Passend zur Zeitumstellung kommt in den holländischen Medien dunkle Stimmung auf. Ganz gleich was PolishOracle widerfahren ist, er soll wissen, dass die gesamte Ehrendivisie geschlossen hinter ihm steht. PolishOracle, vom Rekordmeister SC Heerenveen, hat bei allen Querelen und Konkurrenz - Denken viel für den Verband getan und deshalb stehen alle auch dem Erfolgstrainer in düsteren Zeiten vereint zur Seite. Hoffentlich schüttelt er den kommenden berühmten November rain gekonnt ab und besinnt sich auf das wesentliche im Leben, und nein - das sind keine Punkte in der Torrausch Tabelle. Doch wie er selber formuliert hat, sieht er bessere Zeiten in der Zukunft und das sollte uns alle optimistisch machen, dass es auch so kommen wird. Dann kann man sich vielleicht bei all den Querelen und Konkurrenz - Denken auch wieder im Alltag gelassen den Torrausch Punkten widmen. "You never walk alone"
Kopf hoch
Wenn schon einen Tag vor dem 5. ZAT zwei Artikel in der niederländischen Presse erscheinen, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Allerdings gibt der Artikel von PolishOracle leider keinen Anlass zur Freude, ganz im Gegenteil. Insoweit schließt sich Trainer Sir Bataan den Worten von Trainerin <Bini an und hofft, dass sich Trainer PolishOracle bald wieder mit voller Kraft der schönsten Nebensache der Welt widmen kann.
Sportlich teilt der FC Eindhoven in der Ehrendivision aktuell ein wenig das Schicksal des SC Heerenveen, denn beide Mannschaften laufen der Musik derzeit etwas hinterher. Der Rückstand auf den Tabellenführer Ajax Amsterdam beträgt für beide bereits sieben Punkte. So langsam sollte man zusehen, dass der Abstand ein wenig verringert wird.
Aufrichtige Grüße nach Heerenveen
Die Zeilen des Kollegen aus Heerenveen lesen sich schwer. Ich hoffe doch sehr, dass das Tal der Tränen weitestgehend durchschritten ist. Abseits des Spieles ist da natürlich auch ein Leben. Das vergisst man manchmal. Kopf hoch und schön was zu lesen.
Ja, es ist so. Ich spiele schon lange bei Torrausch mit. Immer in den Niederlanden. Klar, das liegt natürlich auch an der Verbindung zum Ligaleiter. Dennoch, es hat immer Spaß gemacht. Natürlich kam ich auch mal an einen Punkt, bzw. bin ich es immer wieder, an dem ich nur tippen will und nichts mit der Zeitung zu tun haben möchte. Und sind wir ehrlich, das Spiel funktioniert auch ohne das "Geschreibe" in der Zeitung. Aber es macht es natürlich spannender. Ich sage ja auch immer wieder das ich mich bemühe öfter zu schreiben. Ich gebe mir Mühe.
Tabellarisch macht die Saison natürlich keinen Spaß! Aber hey, weiter geht es und es kommen auch wieder bessere Tage! Vielleicht schaffen wir es doch wieder die Niederlande zu einem Zufpferd zu machen.
PolishOracle kommt langsam zu Ruhe
Sonntag morgen, PolishOracle liegt in der wanne und sortiert seine Gedanken für die nächsten Spiele. Plötzlich nimmt er den Stift in die Hand und probiert mal wieder etwas zu schreiben. Er ist ermutigt die Zeitung wieder zu beleben, aber irgendwie kommt nicht das richtige Thema in den Kopf, so dass das mittlerweile trübe Wasser auch noch sehr kühl wird. Vielleicht wollte PolishOracle auch einfach mal wieder ein Lebenszeichen senden, nach allen Turbulenzen, man kann sagen, PolishOracle hat ne schwere zeit hinter sich und guckt jetzt positiv in die zukunft.
November Blues
Morgens wird es wieder später hell und abends früher dunkel, kurzum die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Scheinbar auch in der niederländischen Ehrendivision, denn bislang gab es in dieser Woche keinen Artikel zu lesen, weder in der Liga noch im Pokal. Dabei sollte man doch meinen, dass für solche Dinge jetzt wieder mehr Zeit übrig sein sollte. Die langen Sommernächte sind längst vorbei, spätestens jetzt verlagert sich das Leben wieder mehr in die eigenen vier Wände.
Offenbar weit gefehlt, auch Trainer Sir Bataan findet aktuell keinen richtigen Zugang zur Pressearbeit noch zu intensiver Vorbereitung der einzelnen Spieltage. Dabei brechen doch jetzt die entscheidenden Wochen an, sowohl national als auch international. Da kann jeder noch so kleine Fehler teuer werden.
Klare Antwort
Die aufgeworfene Frage vom geschätzten Trainerkollegen Bendor lässt nach Auffassung von Trainer Sir Bataan nur eine Antwort zu: Ein klares NEIN! Wie er schon richtig geschrieben hat, sind die wöchentlichen Artikel das Salz in der Suppe dieses Spiels. Offenbar stehen die übrigen Trainerkolleginnen und -kollegen aber eher auf fade Speisen. Dabei dürfte es doch nicht so schwer sein, jede Woche 20 Wörter in einem Artikel zu verfassen (dieser Satz beinhaltet schon fast die 20 Wörter, der sogar noch mit einem Bonus von 0,2 TK belohnt wird). Ferner können die knappen Zeilen auch als Wertschätzung für die hervorragende Arbeit des Ligaleiters dienen. Also appelliere ich nochmal an alle, doch jedenfalls zu versuchen, einen Artikel über 20 Wörter zu verfassen.
Printmedien vor dem Aus
Es hat sich über Jahre angekündigt. Wie die Körner in einer Sanduhr rieseln die letzen Wörter der gedruckten Zeitung durch ein Fass ohne Boden. Steht die Zeitung vor dem Aus? Das war in der Vergangenheit immer das Salz in der Suppe. Hoffentlich gibt es in nächster Zeit noch Redakteure, die die Printmedien retten können. Die Zukunft liegt online im Internet. Roda Kerkrade fällt es in letzter Zeit auch immer schwerer, den Weg zum Zeitungsstand zu finden. Doch wir geben alles, um unseren Beitrag zu leisten. Die sportliche Situation von Roda ist ähnlich wie die Situation der holländischen Medien. Auch hier fehlt das berühmte Salz in der Suppe. Keine internationalen Duelle, im Pokal schwanken die Leistungen und in der Liga fehlt die Konstanz. Apropos Konstanz. Im nächsten Heimspiel empfängt Roda Ajax Amsterdam, die sehr konstant Tore schießen. Mal sehen wieviele es diesmal werden.
Aus und vorbei
Diese drei Worte lassen sich derzeit mit vielen Gegebenheiten in Eindhoven in Verbindung bringen. Vorrangig passt es wohl auf die aktuelle sportliche Situation des FC Eindhoven. Als wäre der Dämpfer im Titelkampf in der Ehrendivision zu Wochenbeginn nicht schon genug (die Taktik des FC Oss erschließt sich mir bis heute nicht), gab es in der Europa League am Mittwoch einen weiteren Rückschlag. Aufgrund des NMR des portugiesischen Vertreters steht die Mannschaft von Trainer Sir Bataan hier kurz vor dem Aus. Bleibt derzeit also nur die Chance auf einen Triumph im Pokal. Wohl zu wenig für die Ambitionen des Trainers. Die Hoffnung, die Saison zu einem erfolgreichen Ende zu bringen, schwindet.
Nichts als Worte
An den Taten werden wir gemessen. Schön, dass Bataan optimistisch und positiv die Lage betrachtet, doch die Realität sieht anders aus. Der November Blues ist in den Medien der Ehrendivisie weiter voll im Gang und wahrscheinlich ist das nicht nur eine Momentaufnahme sondern der klare Ist Zustand. Nichts los im Telegraaf. Die Kreativität lässt auch bei Roda Kerkrade spürbar nach und so ist man allein auf sich gestellt im Zeitungs Dschungel. Wobei Zeitungs Dschungel wohl nicht mehr der passende Ausdruck dafür ist, um zu beschreiben, was hier los ist. Nämlich gar nichts. Es gleicht viel mehr einer einsamen, vergessenen Wohnzimmerpflanze als ein Dschungel. Wir sind hier... und machen weiter... mit der Hoffnung, dass der kommende Monat der Lichter den Protagonisten mehr Inspiration verleihen wird, und die Zeitung wieder anfängt zu strahlen.
Morgen, Kinder, wird’s was geben…
Diese Zeile aus einem bekannten Weihnachtslied dürfte in den nächsten Tagen vermutlich wieder häufiger zu hören sein und für viel Vorfreude bei Klein und Groß sorgen. Beim FC Eindhoven hingegen ist die Stimmung schon vor Beginn der Vorweihnachtszeit deutlich getrübt. Grund dafür ist nicht das Ausscheiden im Europapokal (hier befinden sich die Eindhovener leider in guter Gesellschaft), sondern die Ankündigung von Trainer <b<Sir Bataan, dass er sein Engagement beim FC Eindhoven am Ende der Saison beenden wird. Schnell kam beim Verein natürlich das Gerücht auf, dass er in die Premier League zurückkehren könnte. Diesen Spekulationen erteilte er jedoch umgehend eine Absage. Es wird weder einen Wechsel in die Premier League noch in eine andere Liga in Europa oder auf einem anderen Kontinent geben. Vielmehr werde ich meine Karriere nach knapp elf Jahren bei Torrausch am 16.12.2024 beenden. Damit bleiben dem Trainer noch vier Wochen oder anders gesagt, noch zwölf Spiele in der Ehrendivision und sechs Spiele im Pokal.
Schade
Vermutlich wird <bBendor am Ende wohl Recht behalten, denn trotz ständiger Aufrufe, sei es vom Ligaleiter oder einzelnen Mitspielern, herrscht weiterhin ziemliche Flaute im De Telegraaf. Schon irgendwie schade, dass hier aktuell so wenig Interesse gezeigt wird (das ist allerdings nicht der Grund für meinen Rückzug).
Dazu passt dann auch noch die Eilmeldung vom vergangenen Samstag, dass der Trainer von Ajax Amsterdam mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten ist. Bei dieser Setzweise war es eigentlich nur eine Frage der Zeit (letzte Saison noch Vizemeister, jetzt so gut wie abgestiegen, der Vorgänger wird sich die Haare raufen). Ich bin mal gespannt und werde es aus meinem Ruhesessel beobachten, ob er so viel Eier in der Hose hat und einen neuen Anlauf in den Niederlanden unternimmt.
Also doch
Bendor hatte es bereits vor einigen Wochen befürchtet. Die Print Medien stehen in den Niederlanden vor dem Aus. Bataan hatte sich noch tapfer gewehrt und dagegen argumentiert, doch es ist unvermeidlich. Es heißt ja auch schließlich "Ich kaufe mir eine Zeitung und nicht ich kaufe mir einen Artikel". Spätestens wenn Bataan am Ende der Saison die Segel streicht, was wir in Kerkrade sehr bedauern, heißt es ciao Telegraaf. Es sei denn die lieben Kolleginnen und Kollegen greifen mal wieder die Tastatur an und zeigen der Welt da draußen was eine riesige Zeitung ist. Es gab Zeiten da waren locker sechs, sieben Artikel jede Woche zu lesen. Mit Geschichten, die über mehrere Wochen eine Fortsetzung erhielten. Wir werden im neuen Jahr dann sehen ob Bendor oder Bataan recht hatten. Ich hoffe das ich mich geirrt habe.
Die Zeit läuft davon
Das Leben vergeht so schnell. Wenn man nicht ab und zu anhält und sich umsieht, könnte man es verpassen. So hätte Bendor heute um ein Haar den Spieltag verpasst. Mit dem Express sendete man noch in letzter Sekunde die notwendigen Unterlagen dem Ligaleiter. Das war knapp... oder doch nicht? Aufgrund technischer Schwierigkeiten wurde der Spielplan um eine Woche nach hinten verschoben. Das bringt uns die Zeit, um den Artikel noch in Ruhe zu Ende zu schreiben. Leider stellen wir fest, dass trotz der gewonnenen Schreibzeit, keine andere Presseabteilung ein Statement abgeben will. Keine Ahnung ob der Weihnachtstrubel kein Zeitfenster zulässt oder ob den Kollegen einfach die nötige Motivation fehlt. Möge die Zeitung im neuen Jahr mit neuem Ideenreichtum überschüttet werden.
Zwei Wochen, acht Spiele, null Titel
Die Spiele von Trainer Sir Bataan in der niederländischen Ehrendivision sind nunmehr an zehn Fingern abzuzählen. Ganze acht Spiele verbleiben noch (zwei im Pokal und sechs in der Liga), dann verabschiedet sich Trainer Sir Bataan nicht nur aus den Niederlanden, sondern auch von der Torrausch Bühne. Leider wird es am Ende weder im Pokal noch in der Ehrendivision zu einem Titel reichen, dafür hat sich dann doch der eine oder andere kleinere Fehler bei der gewählten Taktik eingeschlichen. Möglicherweise schon ein Indiz für mangelnde Konzentration und Vorbereitung beim Trainer. Bleibt zu hoffen, dass der Vorstand zeitnah einen Nachfolger präsentiert. Nach bisherigen Informationen gestaltet sich die Suche jedoch schwierig. Vielleicht wird es einfacher, wenn sich der FC Eindhoven für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren würde.
Sachen gibt es
Aufgrund der ungewollten Verlegung der letzten Spieltage in der niederländischen Ehrendivision sind die ursprünglichen Planungen von Trainer Sir Bataan mit einem Schlag über den Haufen geworfen worden. Eigentlich wollte sich Trainer Sir Bataan nach den letzten Spielen am 16.12. aus der Ehrendivision und von der Torrausch Bühne verabschieden und sich anderen Projekten widmen. Geplant war eine große Weihnachts- und Abschiedsfeier in Eindhoven, auch ohne Titel.
Das hatten die Verantwortlichen aber auch nicht erwartet, immerhin spielt der Verein erst seit zwei Saisons in der Ehrendivision. Trotzdem reichte es in der ersten Saison als Aufsteiger gleich zu Platz drei, der auch in der zweiten Saison wieder möglich ist.
Seine Ankündigung konnte Trainer Sir Bataan somit nicht mehr einhalten, schließlich konnte und wollte er seine Mannschaft nicht drei Spieltage vor Saisonende im Stich lassen. Auch die geplante Feier wurde aufgrund der am 23.12. noch auszutragenden letzten Saisonspiele abgesagt. Verständlicherweise wollen die Spieler nach Schlusspfiff zu ihren Familien, um in ihrem Kreise Weihnachten zu feiern und im Anschluss ein paar Tage Urlaub zu genießen.
Irgendwie hatte sich Trainer Sir Bataan seinen Abschied dann doch etwas anders vorgestellt. Aber wie so oft ist im Leben nichts absolut planbar oder vorhersehbar, wer kennt das nicht.
Mit diesen Vorstellungen war Trainer Sir Bataan offenbar nicht alleine, denn kurz vor den ursprünglich angesetzten letzten Spielen in der Ehrendivision wurde er mit einem schier unglaublichen und völlig unerwartetem Trainerangebot überrascht. Und jetzt, standhaft bleiben und zu seiner Entscheidung stehen oder schwach werden?
Fortan musste eine sorgfältige Abwägung von Vor- und Nachteilen erfolgen. Lässt sich das mit den geplanten anderen Projekten überhaupt vereinbaren? Schlussendlich ließ sich Trainer Sir Bataan überzeugen, das Angebot anzunehmen und seine vor Wochen getätigte Ankündigung zu revidieren. Frei nach dem Motto, „Was interessiert mich das Geschwätz von gestern“. Sicherlich findet diese Entscheidung nicht bei allen Anklang, zumindest bleibt Torrausch aber ein weiterer Spieler erhalten.
Die Entscheidung hat jedoch keinesfalls etwas mit der niederländischen Ehrendivision oder dem Ligaleiter zu tun.
Ich habe mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt und viel Spaß gehabt, auch weil unserer Ligaleiter hier einen fantastischen Job macht! Insofern wäre es doch eine schöne Geste, wenn zum Abschluss der Saison noch mal mehr als zwei Trainer ein paar Zeilen in der Zeitung veröffentlichen würden.
In diesem Sinne verabschiedet sich Trainer Sir Bataan aus der niederländischen Ehrendivision, nicht aber ohne Feyenoord Rotterdam</b zum Pokalsieg und dem SC Heerenveen zur Titelverteidigung zu gratulieren.
Frohe Weihnachten allerseits!