Bisher nur Abgänge bei Roda
Die vergangene Saison wurde gefühlt gestern analysiert, schon steht die neue Spielzeit vor der Tür. Es geht wieder los. Aufgrund der Corona Pandemie war diese Pause für die Clubs kürzer als gewohnt. Die Kassen sind leer, was die Kader Planung noch schwerer gestaltet als sonst. Bisher haben drei Spieler Roda Kerkrade verlassen. Keine Mitläufer, sondern absolute Leistungsträger der letzten Saison. Die Shootingstars Youri Senden (20), Jimmy (18) und Björn Stassen (19), alle bei Roda ausgebildet und wichtige Spieler für die Offensive haben den Verein verlassen. Dadurch konnte Kerkrade ein Transfer Plus von insgesamt 37 Mio Euro erwirtschaften, Geld was aber wahrscheinlich nicht in Neuzugänge investiert werden kann. Die fehlenden Einnahmen, verursacht durch Corna, müssen so ausgeglichen werden. Daher werden die Ziele für die neue Saison wohl eher kleiner definiert, heißt Europa wäre ein Erfolg.
Auf ein Neues
PEC Zwolle startet trotz der widrigen Corona-Umstände recht entspannt in die neue Saison. "In der letzten Saison ging uns am Ende die Luft aus", so Trainer Keeper54. Es habe sich gezeigt, dass für die Mannschaft eine Dreifach Belastung mit EL, Pokal und Meisterschaft einfach zu viel war.
Der Kader bleibt aufgrund fehlender Finanzmittel nahezu gleich. Auch werde man in der Saiosn kaum große Sprünge machen können. "Wir müssen unsere Kräfte halt eben geschickter einsetzen", so der Coach.
Ob sein Team das so umsetzen kann, muss es schon am ersten Spieltag beweissen. Da stehen gleich zwei Auswärtspartien an. Hin und Wieder konnte man im letzten Durchgang auswärtws punkten, lies aber aber der Zielgeraden zu Hause wertvolle Zähler liegen.
Das Umfeld schaut gespannt auf den Saisonstart und was das Team zu leisten vermag. Allerdings ist die Anfangseuphorie bei den Fans gewichen, da schnell klat wurde, dass die Bäume nicht in den Fußballhimmel wachsen.
Kerkrade startet sensationell in die neue Saison
Zwei Wochen noch ist das Transfer Fenster geöffnet. Bislang konnte Roda Kerkrade noch keinen einzigen Neuzugang verpflichten. Der Markt ist generell in dieser Pause sehr zurückhaltend, und große Investitionen wird es für Roda wohl auch nicht geben. Um so erstaunlicher, dass Kerkrade ein historischer Start in die neue Saison gelungen ist. Neun Punkte aus den ersten drei Liga Spielen konnte Bendor's Mannschaft auf der Haben Seite verbuchen. Punkte, die Kerkrade keiner mehr nehmen kann und mit Blick auf den schmalen Kader bereits jetzt das Prädikat wertvoll besitzen. "Diese Spielzeit wird für alle Mannschaften eine Herausforderung. Der Kalender ist vom Verband enorm eng gestaltet worden. Da wird der Weg mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle noch etwas holprig werden. Um so größer ist die Freude, dass wir so gut aus den Startlöchern gekommen sind", so Bendor nach dem ersten ZAT.
Guter Start
Sechs Zähler sind Balsamauf die schundene Seele des PEC. Corona hat tiefe Spurenim Verein und Kader hinterlassen. Keeper Zetterer kehrte zu Werder Bremen zurück. Dafür verpflichtet Zwolle Nigel Betram von Ligakonkurrenten Groningen. Im Rahmen der Möglichkeiten wurdee im Sturm noch einmal nachgelegt. 1 Mio. Ablöse zahlte der PEC für Virgil Misidja, der vom deutschen Zweitligisten 1. FC Nürnberg in die niederländische Provinz ging,. Hier trifft er auf Landsmann Immanuel Pherai, der ebenfalls aus Suriname stammt. Pherai ist Leihspieler von Borussa Dortmund. Ansonsten verstärken einige U21 Akteure den Kader.
"Ob das am Ende reichen wird, muss sich zeigen", so Keeper54. Der Coach ist es gewohnt mit schmalen Budgets zu arbeiten. Allerdings hat sein Team auch wieder einen Dreifachbelastung zu verkraften. EL, Pokal und Meisterschaft. Die Fan drücken, wenn zur Zeit auch nur virtuell, fest die Daumen.
Das war zu erwarten
Alle Verantwortlichen bei Roda Kerkrade haben vor Beginn der Saison appelliert, dass die Ziele für die aktuelle Spielzeit demütig formuliert werden. Nach dem furiosen Start wurden die selben Personen dann belächelt, und Tiefstapelei wurden ihnen vorgeworfen. Nach dem zweiten ZAT sollte Trainer Bendor doch recht bekommen, wenn er behauptet, dass das eine ganz schwierige Saison wird. Allerdings betrifft das alle Mannschaften. Null Punkte aus den letzten drei Spielen ist die traurige Bilanz. Nun ist man bei Roda genau so schlau wie am Anfang. Das gute ist, dass die Tabelle noch sehr eng Bei andere ist und am kommenden Wochenende sich schon wieder die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet. Trainer Bendor stellt sich auf jeden Fall vor seine Mannschaft und möchte so den Druck auf sich lenken.
Feyenoord am Scheideweg?
Die Stimmung ist nicht gerade die beste bei Feyenoord. Zum ersten Mal seit der Saison 2018/2 schaut man international in die Röhre. Das ist für die Mannen um Marsilio Ficino eine ungewohnte Situation, die nicht gerade die Stimmung hebt. Der Start in die Saison war hingegen ordentlich, zu Hause hat man bisher nichts anbrennen lassen, konnte sich aber auswärts auch nicht entscheidend durchsetzen. Insgesamt ist man aber zufrieden, die Liga ist ausgeglichen wie eh und je. Das Ziel in dieser Saison kann nur das Erreichen des internationalen Geschäftes sein. "Wir werden alles dafür tun, um in der nächsten Saison wieder dabei zu sein. Feyenoord hat das Potential dafür und wir werden alles dafür tun, dass Feyenoord das Potential auch nutzen kann". Ficino sitzt nach wie vor fest im Sattel, hatte kurz vor der neuen Saison einen weiteren Vertrag über drei Saisons unterschrieben. Übrigens: 2018/2 wurde Feyenoord zum bisher letzten Mal Meister ...
Tabelle eingerahmt!
Einen besonderen Gag haben sich die Spieler des PEC einfallen lassen. Sie haben die Tabelle für den Trainer eingerahmt und über seinen Platz in der Kabine aufgehangen. Keeper54 hat mit einem leichten Schmunzeln reagiert und dann seine Mannen gleich darauf hingewiesen, dass dies nur eine Momentlaufnahme ist. Zugegeben, ein schöner Moment, aber halt nur ein Moment.
Neben der Meisterschaft findet parellel die erstse Pokalrunde statt. Und die EL wartet auch nicht mehr lange auf sich. Dann hat das Team wieder eine Dreifachbelastung, mit der sie in der letzten Saison so ihre argen Probleme hatte. "Die njungen Spieler brennen auf einen Einsatz, aber das muss dosiert angegangen werden, um nicht letztlich alle zu verheizen", so der Trainer. Ganz schnell ist der Akku leer, die Leistung stagniert oder geht sogar in der Entwicklung einen Schritt zurück. Dies sei gerade für die Junioren schwer mental zu verkraften.
Dennoch will sich das Team nciht verstrecken und hofft auch an diesem Spieltag auf ein oder anderen Zähler.
Roda tritt auf der Stelle
Roda Kerkrade kommt nicht wirklich in Fahrt. Zwölf Punkte nach neun Spieltage sind eine mäßige Ausbeute. So richtig zu interessieren scheint das jedoch zur Zeit niemanden. Gerade einmal ein Vertreter der Print Medien war bei der letzten Pressekonferenz vor Ort. Liegt es an Corana? Auf jeden Fall ist es auffällig, dass auch die Medien sich in letzter Zeit extrem zurück halten. Die Auflagen der Zeitungen nehmen konstant ab und die Artikel sind so gut wie ausgerottet. Wenn man sich in der Bevölkerung umhört, ist das Interesse jedoch nach wie vor ungebrochen. Die meisten Fans haben sich mit einem Abonnement von einem Pay TV Sender ausgestattet und verfolgen immer mehr das Geschehen von der Couch aus. Das hat die Folge, dass die Kiosks keine Umsätze mehr machen und kurz vor dem Bankrott stehen.
Krisenstimmung bei Feyenoord
Ein NMR - das ist seit Menschengedenken nicht mehr vorgekommen, das letzte Mal am ZAT 10 der Saison 2016/2. Eigentlich unglaublich, aber dennoch wieder einmal passiert. Damals wurde man immerhin Zweiter am Ende. Die Stimmung im Verein ist völlig im Keller, die Verantwortlichen fragen sich, ob Ficino noch der richtige Trainer ist. Es gibt kritische Stimmen, die eine Ablösung Ficinos am Ende der Saison fordern, denn Feyenoord scheint sich schleichend aus der Spitzengruppe der Ehrendivision zu verabschieden. Letzt Saison verpasste man das Internationale Geschäft, und auch in dieser Saison sieht es alles andere als rosig aus. Ficino hat sich erst einmal komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, wird aber definitiv am kommenden ZAT auf der Bank sitzen. Es heißt, dass er noch nicht amtsmüde ist und Feyenoord zumindest in die Ligaspitze zurückführen möchte. Ob dies schon in dieser Saison möglich sein wird, ist nach dem letzten ZAT mehr als fraglich.
Schwere Zeiten
Wie zu Beginn der Saison prognostiziert, ist es eine brutal schwere Spielzeit. Schwere Zeiten in Zeiten der Corona Krise. Roda Kerkrade konnte sich bekanntermaßen nicht verstärken und muss mehr als bereits gewohnt auf den eigenen Nachwuchs setzen. Der Kader hat in der letzten Pause an Qualität verloren. Nicht nur in der Breite sondern speziell im zentralen Mittelfeld. Dennoch konnte Roda am vergangenen ZAT den zweiten Auswärtssieg einfahren, kommt aber trotzdem in der Tabelle nicht so richtig in Fahrt. Bendor's Jungs etablieren sich langsam aber sicher im Mittelmaß. Man ist mal wieder auf der Suche nach der berühmten Konstanz. Grundstein dafür müssen die Heimspiele sein. Eine weitere Heimniederlage sollte sich Kerkrade nicht erlauben, um doch noch oben anzugreifen.
Angekommen im Mittelmaß ...
... so lässt sich die Situation von Feyenoord gut beschreiben derzeit. Man kommt einfach nicht vom Fleck und muss nun sogar allmählich nach unten schauen. Das gab es zum derzeitigen Zeitpunkt der Saison lange nicht bei Feyenoord. Die Unzufriedenheit wächst in Rotterdam, die Leistungen sind durchwachsen, der NMR hat richtig reingehauen. Doch Ficino gibt sich kämpferisch: "Ja, ein guter Teil der jetzigen Situation geht auf mich zurück, da rede ich nicht lange drum herum. Aber ich werde den Kampf aufnehmen und mit dem Trainerteam und der Mannschaft versuchen, das Beste aus der ungünstigen Situation rauszuholen". Doch im Verein gärt es schon erheblich. Der anhaltende Niedergang muss dringend gestoppt werden, die Saison anständig zu Ende gebracht werden und dann soll in der neuen Saison wieder angegriffen werden. Allerdings hätte ein erneutes Verpassen der Internationalen Ränge gewichtige Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Vereins.
Die jungen Wilden überzeugen
Aufgrund von leeren Kassen musste Roda Kerkrade fast gezwungen verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzten. Leistungsträger haben den Verein verlassen und Verstärkungen auf dem Transfermarkt blieben aus. Die jungen Wilden überzeugen mit starken Leistungen und machen den Verantwortlichen zur Zeit wirklich Spaß. Auch die Fans sind angetan von den Ergebnissen der letzten Wochen. Nach einem holprigen Start hat sich Roda Kerkrade in der oberen Hälfte der Tabelle festgebissen. Auch im Pokal hat sich Roda sensationell am letzten ZAT das Ticket für den Siegerlauf gesichert. Bendor hat immer wieder zur Demut appelliert und Geduld für seine junge Mannschaft gefordert. Diese Geduld zahlt sich nun aus. Neun Punkte aus den letzten drei Spielen in der Ehrendivision ermöglichen Kerkrade eine gute Ausgangsposition für den letzten ZAT der Hinrunde. Doch diese Aufgaben werden es Bendor's Jugendclub schwer machen. Mit Ajax Amsterdam, NEC Nijmegen und dem SC Heerenveen warten dicke Brocken.
Roda sichert sich die Herbst Meisterschaft
Roda Kerkrade hat sich unter Trainer Bendor zum ersten Mal die Herbst Meisterschaft gesichert. Ein Titel, wovon man sich auf keinem Teil der Erde etwas kaufen kann, jedoch Balsam für die Seelen der Anhänger von Roda. Das gibt der jungen Mannschaft von Bendor eine gehörige Portion Selbstvertrauen, Rückenwind und Sonne im Gesicht. Unter einmaligen Bedingungen musste sich Kerkrade vor der Saison auf die neue Spielzeit vorbereiten. Das ausgerechnet jetzt Trainer Bendor die Herbst Meisterschaft holt ist nicht nur für das Umfeld, sondern auch für alle Experten eine riesige Überraschung. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr auch eine andere. So sieht es jedenfalls im Moment aus. Schwergewichte der Liga wie NEC Nijmegen und Rotterdam haben ungewohnte Schwierigkeiten ihre Spiele zu gewinnen. Den Haag und Ajax spielen eine ganz starke Saison und Meister Heerenveen befindet sich noch in Lauerstellung. Es wird eine spannende Rückrunde - soviel steht fest.
Totale Spannung in den Niederlanden
Glückwünsche nach Kerkrade zur Herbstmeisterschaft und mal ein Kompliment an die komplette Liga, dass die Saison wieder schön spannend ist .
Vielleicht sollten wir alle mal wieder mehr schreiben und anstacheln, dann würde auch etwas Würze in die Liga kommen.
Angekommen im Abstiegskampf
War es am letzten ZAT noch das Mittelmaß, so ist es nun der Abstiegskampf, in dem Feyenoord angekommen ist. Zum ersten Mal seit der Saison 2017/1 befindet sich der Verein in dieser misslichen Situation, und es deutet einiges daraufhin, dass es diesmal nicht so leicht sein wird, sich aus dieser wieder zu lösen. Die Niederlage gegen Herenveen war deutlich, ein 3:5 zu Hause ist mehr als ärgerlich. Die Gegner werden nicht leichter werden. Der Einzug ins Internationale Geschäft, das erklärte Saisonziel von Feyenoord, ist in sehr weite Ferne gerückt. Man wird am Ende froh sein, wenn man den Abstiegskampf einigermaßen unbeschadet überstehen wird. Der NMR scheint hier der Knackpunkt der Saison gewesen zu sein. Ficino ist derzeit dennoch kein Thema im Verein, weil man genau weiß, dass eine Entlassung Ficinos zum jetzigen Zeitpunkt den wohl sicheren Abstieg bedeuten würde, da sich kein Trainer auf dem Markt derzeit anbietet, sofort einzusteigen. Wie es in der neuen Saison mit Ficino weitergehen wird, ist demgegenüber noch völlig unklar ...
Eine kleine Entspannung der Lage
Wenigstens etwas hat sich am letzten ZAT die Situation von Feyenoord entspannt. Nunmehr hat man 8 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und das bei weitem bessere Torverhältnis. "Wir wissen aber auch, dass wir uns nicht bequem zurücklegen dürfen, sonst geht es schnell wieder nach unten. Wir müssen jetzt kontinuierlich am Ball bleiben", so Ficino. Zu den Internationalen Plätzen sind es derzeit nur 3 Punkte, aber davon wagt bei Feyenoord derzeit niemals zu träumen. "Unser oberstes Ziel ist der Klassenerhalt, wir wollen kein Risiko eingehen. Das ist nicht befriedigend, aber wir haben uns ja selbst in diese Situation manövriert. Und jetzt wollen wir schauen, dass wir da unbeschadet hinauskommen, um in der neuen Saison wieder anzugreifen".
Gipfeltreffen
In den Niederlanden kommt es an diesem Wochenende zum Gipfeltreffen. Roda Kerkrade, derzeit zweiter in der Tabelle, muss auswärts beim Tabellenführer und Titelverteidiger SC Heerenveen und beim Dritten der Tabelle Den Haag antreten. Zwei enorm wichtige Spiele für Roda im Kampf um die holländische Meisterschaft. Zu Hause empfangen die schwarz gelben das Schlusslicht aus Almelo. Nach diesem ZAT wird sich zeigen, wohin die Reise in dieser Saison für Kerkrade führt. Unter der Woche konnte Bendor's Mannschaft das Ticket für die Europa League Hauptrunde lösen. Alle vier Spiele konnte Roda sensationell gewinnen. So sprang Kerkrade am letzten ZAT noch vom neunten Platz auf den ersten Platz der Playoffs und hat die Gruppe tatsächlich noch gewonnen.
10 Punkte Vorsprung ...
... sind es für Feyenoord auf den Abstiegsplatz. An und für sich sieht es gut aus für die Mannen Ficinos, aber zu sicher sollte sich niemand führen. Und so ist der Arbeitsauftrag von Feyenoord auch, mit Engagement in die nächsten Begegnungen zu gehen, um den Klassenerhalt möglichst bald klar zu machen. Insgesamt betrachtet ist es die wohl schwächste Saison von Feyenoord, seitdem Ficino 2014/2 als Cheftrainer angeheuert ist. Die Mannschaft ist teilweise fahrig, auswärts von erschreckender Harmlosigkeit, zu Hause auch nicht mehr die Bank vergangener Saisons. "Die Umstände der Corona-Pandemie spielen voll in die Saison hinein, die Mannschaft ist kräftemäßig nicht voll auf der Höhe. Nichtsdestotrotz wollen wir schauen, dass wir den Klassenerhalt möglichst konsequent sichern und nicht zu lange sorgenvoll nach unten schauen müssen", so Marsilio Ficino in der Pressekonferenz vor dem kommenden ZAT.
Mit der Tabellenführung fangen die Probleme an
So da ist der amtierende Meister auf dem Platz der Sonne und damit brennt das Licht wieder grell.
Man fühlte sich sehr wohl als Jäger, laut PolishOracle.
Tabellenführer, Pokal Halbfinale und Champions League sind für einen kleinen Verein wie Heerenveen eine starke Belastungsprobe, zumal man gleich das nächste Auswärtsspiel der Liga beim zweitplatzierten aus Den Haag bestreitet, welche auch gleichzeitig der Halbfinalgegner des SC HEERENVEEN sind.
Mit Heracles und dem AZ Alkmaar hat man kommenden ZAT noch 2 Heimspiele die nicht zu unterschätzen sind.
Man darf sich nun keine Fehler erlauben, denn die Mitstreiter bestrafen sie sofort.
Der weinende Dritte
Beide Topspiele, sowohl gegen Heerenveen, als auch gegen Den Haag hat Roda Kerkrade sang und klanglos verloren. In der Summe hieß es 0:5 aus Sicht von Roda. Mit dem Ergebnis, dass die schwarz gelben nun den dritten Platz inne haben. Vor der Saison hätten alle in Kerkrade den dritten Platz unterschrieben. So wie die Spielzeit bis jetzt verlaufen ist, ist das Zwischenfazit enttäuschend. Als Herbstmeister hatte man sich mit Sicherheit mehr ausgerechnet. Magere neun Punkte stehen in der Rückrunde zu Buche. Die Spiele werden nicht mehr und die Konkurrenz spielt sehr konstant. Einen Einbruch der Form bei Den Haag oder Heerenveen ist derzeit kaum zu erwarten. Immerhin kommt es am kommenden ZAT zum direkten Duell. Allerdings muss Roda erst einmal selber seine Hausaufgaben machen, bevor man auf ein Unentschieden hofft im Spitzenspiel am nächsten Wochenende.
Schlechteste Saison unter Ficino
Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Saison die schlechteste von Feyenoord unter Marsilio Ficino werden wird. Desolates Auftreten auswärts, eine geminderte Heimstärke, das sind die äußeren Parameter in dieser Saison. Und dennoch ist es erstunlich ruhig in Rotterdam, der ganze Verein ist fokussiert auf das Thema "Klassenerhalt". Und bis der in trockenen Tüchern ist, ist quasi ein Burgfrieden geschlossen. Wie es danach weitergeht, steht noch in den Sternen. Es scheint aber, dass Ficino auch in der kommenden Saison noch Trainer bei Feyenoord sein wird, wenn nicht plötzliche Ereignisse zu einer Abberufung des Meistermachers von einst führen. Das Ziel von Ficino ist die Rückkehr in das Internationale Geschäft, das diese Saison wohl nicht mehr realisierbar sein dürfte. Zu groß ist schon der Abstand zu den internationalen Plätzen.
Heerenveen in guter Verfassung
In Heerenveen läuft es gerade rund.
Man steht wiederholt im Pokalfinale, in der Champions League hat man gute Chancen weiter zu kommen und in der Meisterschaft hat man aktuell sechs Punkte Vorsprung auf Rang zwei.
Man spielt momentan eine sensationelle Rückrunde, bis auf die Niederlage in Zwolle könnte man die restlichen Begegnungen alle für sich entscheiden.
Ich bin sehr stolz auf die Jungs und weiß zu schätzen was sie leisten, dennoch haben wir noch nichts in der Hand und müssen aufpassen, dass eine Negativerfahrung uns nicht in einen Strudel zieht; so PolishOracle auf der Pressekonferenz.
Weiterhin ist das schlechte TK von Heerenveen natürlich ein Nachteil. Die nächste Woche wird wohl der berühmte Meilenstein für Heerenveen werden.
Vizekrade best of the rest
Das Roda Kerkrade in dieser Saison vorne mitspielt, habe die wenigsten selbst ernannten Experten erwartet. Doch Roda hat sich oben festgebissen, spielt unter schwierigen Bedingungen eine tolle Saison und spielt vorne mit. Nur nicht ganz vorne. Wäre da nicht der amtierende Meister der Erendivisie SC Heerenveen, die wie es momentan scheint ihren Titel verteidigen werden. Keine Ausrutscher, immer einen guten Matchplan und vor allem Konstanz verkörpert der SC Heerenveen und spielt in einer anderen Liga. Roda Kerkrade gelingt auch in dieser Spielzeit nicht der ganz große Wurf. Doch Kerkrade steht erneut im Pokal Finale, spielt eine ordentliche Europa League und in der Erendivisie ist man the best of the rest. Also nicht undankbar sein und den Blick nach ganz vorne richten.
Saisonausklang
In den Abstiegskampf sollten Ficinos Mannen nicht mehr geraten, wenn alles halbwegs normal abläuft. 13 Punkte Vorsprung sollten sechs Spieltage vor Schluss reichen. Gleichwohl sollte das Feyenoord nicht zu Nachlässigkeiten und Schlampereien verleiten. "Wir wollen eine im Grunde völlig verkorkste Saison ordentlich zu Ende spielen. Das Internationale Geschäft ist nach menschlichem Ermessen nicht mehr machbar. Wir müssen in der neuen Saison wieder angreifen", so Ficino. Im Verein selbst nimmt man den Sturz in die Mittelmäßigkeit nicht gelassen hin, man zeigt sich zugleich aber realistisch. "Über viele Saisons waren wir in der Spitzengruppe, immer Mitfavorit auf die Meisterschaft. Da wollen wir wieder hin, auch wenn die Bedingungen der Corona-Zeit nicht gerade förderlich sind. Finanziell sieht es nicht so rosig aus, aber wir müssen das Beste daraus machen. Die Meisterschaft als Ziel werden wir auch in der nächsten Saison nicht angeben können, das wäre unrealistisch. Jetzt aber erst die laufende Saison gut zu Ende bringen, das ist unser Motto für die letzten sechs Spiele".
Unwahrscheinlich - Aber möglich!
Unwahrscheinlich - aber möglich, war die Antwort von Trainer Bendor, als ihn ein Journalist vor der Saison fragte, ob Roda Kerkrade in dieser Spielzeit ein Titelkandidat in der Eredivisie sei. Wenn man nun die Tabelle nach dem 30. Spieltag betrachtet, stellt man fest, dass es so eine Sache mit der Wahrscheinlichkeit ist. Fußball ist keine Mathematik. Drei Punkte liegen zwischen dem amtierenden Meister Heerenveen und Roda Kerkrade. Man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster wenn man behauptet, dass Bendor's Mannschaft die letzte Bastion darstellt, die verhindern kann, dass Heerenveen die Meisterschaft verteidigt. Am kommenden ZAT kommt es zum direkten Vergleich in Kerkrade.
Unwahrscheinlich - aber möglich, war auch die Antwort von Bendor, als ihn der selbe Journalist vor der Saison fragte, ob Roda den Titelgewinn des KNVB Baker in dieser Spielzeit wiederholen könne. Wie schon gesagt... Fußball ist keine Mathematik. :)
Geht Heerenveen die Puste aus?
Im Pokal das Finale verloren, aus der Champions League ausgeschieden und nur noch 3 Punkte Vorsprung in der Liga.
Die letzte Woche lief nur mäßig für Heerenveen.
Im Pokal Finale verlor man gegen Roda Kerkrade erneut.
In der Champions League Hauptrunde gab es am letzten ZAT auch 2 Niederlagen, so dass man die KO Runde verpasst, aber glücklicherweise in der Euroleague Finalrunde gelandet ist.
Dort trifft man nun auf sampdoria Genua, ein für Heerenveen unbekannter Gegner.
Letztendlich konnte man wenigstens in der Liga zwei Heimsiege einfahren und trotz des perfekten ZAT von Kerkrade die Tabellenspitze behaupten. Durch den NMR von Stargazing ist es in der Meisterschaft von einem Dreikampf zum Duell geworden in dem Stargazing aber noch eine entscheidende Rolle spielen kann, denn mit seinem riesigen TK könnte er beiden Meisterschaftsanwärtern noch die Partie vermiesen, da Heerenveen und Roda noch gegen Den Haag spielen.
Unabhängig davon kommt es am nächsten ZAT zum direkten Duell des amtierenden Meisters und dem doppelten Pokalsiegers, was vielleicht schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen könnte.
Man müsse jetzt aufpassen, dass einem im Endspurt nicht die Luft ausgeht und alle Ziele zerbrechen; so PolishOracle auf der Abschluss Pk.
Es wird ein heißer Tanz an den letzten 6 Spieltagen und wir werden schauen ob der SC HEERENVEEN den Titel verteidigen kann.
Barfuß oder Lackschuh
Es ist soweit, der letzte ZAT ist angebrochen und in Heerenveen ist man gespannt wie die Saison endet.
Man habe zwar die besten Karten um den Meistertitel zu verteidigen, aber ob Fortuna dem SC HEERENVEEN in der Liga weiterhin treu bleibt, steht in den Sternen.
So ist es ungewiss, ob man am Ende den berühmten Lackschuh trägt oder doch Barfuß die Saison beendet.
"Wir dürfen jetzt nicht nervös werden " so PolishOracle.
Leider schied man letzte Woche auch aus dem europäischen Wettbewerb aus, was nicht gerade zu Ermutigung beiträgt aber man kann sich nun voll und ganz auf die letzten drei Ligaspiele konzentrieren. Man wünscht den letzten beiden niederländischen Vertretern (Alkmaar und Nijmegen) maximale Erfolge in den jeweiligen europäischen Wettbewerb, auf dass wir unsere 5 jahreswertung weiter verbessern.
Vielen Dank an Schwanzus Longus und Grüße an den Rest der niederländischen Liga; bleibt alle schön gesund
Endlich vorbei ...
... so könnte man die Stimmung in Rotterdam treffend zusammenfassen. Eine problematische Saison, die schlechteste unter Ficino, klingt aus. An zwei Heimniederlagen an einem ZAT konnten sich wohl nur die älteren Semester unter den Feyenoord-Fans erinnern, es war der 8. ZAT der Saison 2017/1, als man sogar eine komplette Nullrunde absolvierte. Letztlich ist man froh, dass man nicht noch in den Abstiegskampf reingeraten ist, sondern die Klasse ohne größere Existenzängste gehalten hat. Das ist aber nicht der Selbstanspruch des Vereins. Und so wird einiges an Arbeit auf Ficino und die Vereinsführung zukommen, damit man sich wieder der Spitzengruppe der Liga nähert. Trotz allem sitzt Ficino fest im Sattel, sinnvolle Alternativen fehlen derzeit. Man traut Ficino offenbar zu, den Hebel in der nächsten Saison herumzudrehen. In dieser Saison ist es dem einstigen Meistertrainer nicht gelungen, das ist nun Faktum.
Danke!
Danke an den Ligaleiter für deine tolle Leitung auch wieder in dieser Saison. Wenn man so sieht was bei Torrausch alles an freien Vereinen zu finden ist, dann ist das fast ein Novum das hier alles voll ist.
Ein Punkt gegen Ajax und die CL ist sicher
Roda Kerkrade spielt die beste Saison in der Eredivisie seitdem Bendor die Verantwortung übernommen hat. Vor dem letzten ZAT stehen starke 63 Punkte bereits auf dem Konto. Für den langersehnten Traum Meisterschaft reicht es allerdings mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wieder nicht. Der amtierende Meister und aktuelle Tabellenführer SC Heerenveen spielt eine überragende Saison und wird den Titel wohl verteidigen. Obwohl Roda Kerkrade am vergangenen ZAT den Meister im eigenen Stadion 3:0 schlagen konnte, hat sich der Abstand nicht verändert. Noch immer läuft man drei Punkten hinterher. Und wenn man sich das Restprogramm der beiden Kontrahenten anschaut, hat Heerenveen es vom Papier her etwas einfacher als Kerkrade.
Man muss jedoch auch erwähnen, dass eine möglicher Champions League Platz ein sensationelles Ergebnis wäre. Dieses Szenario hätte vor der Saison wohl jeder bei Roda unterschrieben. Dazu reicht am letzten ZAT ein Punkt gegen Ajax Amsterdam. Verlieren verboten!