Und wieder gehts los ...
Die letzte Saison war für Ficino und seine Mannen am Ende nicht optimal verlaufen, wieder einmal nicht. Platz drei ist natürlich eine ordentliche Leistung, aber erstmal seit längerer Zeit verpasst man so die Championsleague. Ficino startet insgesamt optimistisch in die Saison: "Unser Ziel ist wie immer die Qualifikation für das Internationale Geschäft, alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir natürlich mit. Die Mannschaft ist punktuell verstärkt worden, aber große Transfers sind uns aufgrund der angespannten finanziellen Situation leider nicht möglich gewesen. Wir starten diesmal nicht unbedingt als Favorit, aber wir wollen vorne mitspielen". Dem neuen Ligaleiter wünschte Ficino einen guten Start: "Stargazer ist eine Legende, aber sein Nachfolger Schwanzus Longus wird daran versuchen anzuknüpfen. Feyenoord wünscht ihm alles Gute für seine neue Aufgabe".
Es kann losgehen
Die nächste Saison beginnt und der NEC startet mit reichlich Vorschusslohrbeeren aber auch mit der Bürde der Gejagte zu sein. Nachdem die letzte Saison mit dem Double für Nijmegen glücklich und sehr erfolgreich endete, wird die neue Saison wohl um so schwerer. Viele Teams waren in der letzten Saison bis zum Ende im Rennen um die Meisterschaft. Erst am letzten Spieltag fiel die Entscheidung. Mit Stargazing ist ein neuer starker Trainer in der Liga, der sicher für einige Furore sorgen wird.
In einer "anderen Liga" spielen wir sicher nicht, wie es nun von der Konkurrenz schon hieß. Das wird sich vielleicht gleich am ersten Spieltag zeigen. Denn man bekommt es direkt mit den härtesten Konkurrenten der letzten Saison zu tun. Mit Rotterdam und Heerenveen ist Florian Görlitz gleich beim Tabellendritte und -vierte des Vorjahres zu Gast. Auf das Duell mit dem Vizemeister, muss man noch warten.
Und man darf auch direkt Stargazing in Nijmegen begrüßen. Das wird ein ganz starker erster ZAT.
Start der Liga
Es ist soweit. Der Start der Ehrendivision steht unmittelbar bevor. Nach der Sommerpause und einer harten Vorbereitung brennt Roda Kerkrade auf den ersten Anpfiff der Saison. Nachdem man in der vergangenen Spielzeit knapp den Titelgewinn verpasst hat, hatten einige im Umfeld die Befürchtung, dass die Mannschaft auseinander brechen könnte. Das Gegenteil ist passiert. Auch wenn der Transfermarkt noch nicht geschlossen ist, hat bis jetzt kein Leistungsträger den Club verlassen. Trainer Bendor hat auch die Vizemeisterschaft nicht als Niederlage resümiert, sondern als Erfolg in seiner ersten Saison bei Roda als Cheftrainer. "Sicherlich hätte sich jeder einzelne über die Meisterschaft gefreut, allerdings darf man nicht vergessen wie jung diese Mannschaft noch ist. Sie hat ein enormes Potenzial und die Erfahrung, die letztes Jahr noch gefehlt hat - ist jetzt da und wird uns in dieser Saison helfen. Da bin ich mir sicher. Wir spielen das dritte Jahr in Folge Champions League, was für den Club ein riesen Erfolg darstellt," so Bendor bei der Abschluss PK vor dem ersten Spieltag.
Auftakt ist gleich ein Wegweiser
In Heerenveen ist man mit der letzten Saison ganz zufrieden auch wenn sich viele gleich die Sensation gewünscht hätten.
PolishOracle äußerte sich über seine erste Saison als Headcoach folgendermassen: Die Mannschaft hat mein Spielsystem verstanden und umgesetzt , jetzt gilt es an Feinheiten zu arbeiten und die gesammelten Erfahrungen ins Spiel einzubringen. Wir haben weitestgehend keine Abgänge und das Umfeld ist in Heerenveen sehr positiv und stabil, so dass man natürlich diese Saison nach mehr streben möchte.
Wenn ich vielleicht noch auch noch bei der ein oder anderen Entscheidung mutiger und konsequent bin, sollte einem besser platzierten Platz nichts im Wege stehen.
Das Auftaktprogramm hat es allerdings in sich ;
MEISTER, VIZEMEISTER und NEULING gleich in den ersten 3 Partien werden eine wegweisende Richtung vorgeben.
Man möchte nicht den Auftakt so vergeigen wie im letzten Jahr, wo man mit null Punkten da stand und der Trainer gleich ins straucheln kam.
Wir aus Heerenveen wünschen allen einen erfolgreichen Start in die neue Saison.
Auf in die 2. Saison
Zwolle. Der PEC und Coach Keeper54 gehen in die zweite Spielzeit. Nach dem Erreichen der Quali für den EC liebäugeln die Fans mit mehr in dieser Saison.
Aber der Trainer tritt kräftig auf die Euphoriebremse. "Das zweite jahr ist immer das Jahr, in dem die Weichen gestellt werden. Entweder du etablierst oder du blamierst dich", so der Trainer. Und er hat schon wieder dreifach Belastung seines Teams im Blick. EC, Pokal und die laufende Meisterschaft.
Dazu kommt, so Keeper54 weiter, dass die anderen Teams einen nicht mehr unterschätzen und kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen werden. Gerade in der Pandemiezeit sei es für eine Rechnung mit Unbekannten, wie die anderen Teams in die Saison starten. Seis drum, die Karten sind neu gemischt und mal sehen, wer ein gutes Blatt in der Hand hat.
Die Fans freuen sich jedenfalls auf die neue Spielzeit, dürfen sie doich wieder zum Teil, mit Abstandsregeln, ins Stadion und ihr Team unterstützen.
ADO News #1 - Strandtage
Es ist soweit. Ich gehe in meine erste Saison in den Niederlanden - als Spieler. Lange Zeit hätte ich mir das nicht vorstellen können, doch jetzt ist es (endlich) soweit. Und ich freue mich wahnsinnig auf die nächsten Wochen! Und hier mein erster Bericht.
Das Auftaktprogramm des Aufsteigers hat es in sich. "Wir spielen am ersten Spielwochenende direkt gegen zwei absolute Topteams. Der NEC spielt seit Jahren in einer anderen Liga und dem SCH wurde neues Leben eingehaucht. Und auch Heracles ist nicht zu unterschätzen", so Stargazing bei seiner ersten Pressekonferenz. Auf die Frage wie er die erste Woche in Den Haag verbracht hat sagte der Coach mit einem Schmunzeln auf den Lippen: "Tatsächlich am Strand. Ich habe mit meiner Familie ein kleines Haus in Scheveningen bezogen und konnte dank des tollen Wetters die Strandabschnitte besuchen und sogar ein bisschen surfen". Doch welche Ziele hat man denn eigentlich? Darauf wollte der Trainer nicht antworten. Wir von den Haag'er Nachrichten gehen aber von einem Europacupplatz aus!
Ich wünsche allen einen tollen und fairen Saisonstart. Lasst die Spiele beginnen!
mäßiger Saisonstart
Gleich zehn Gegentore hagelte es am ersten ZAT für den Meister. Die Abwehr scheint noch nicht wieder gut eingespielt. VIelleicht mangelte es in den Auswärtsspielen am Biss und dem Titelhunger, der den NEC in der letzten Saison auszeichnete. Auswärts war also gegen die starken Konkurrenten aus der letzten Saison nichts zu holen. Konnte man gegen Heerenveen wenigstens noch 2 Tore erzielen, blieb man gegen Rotterdam völlig chancenlos. Einziger Lichtblick war der Heimsieg gegen den Aufsteieger aus Den Haag. Hier zeigte man die gewohnte Stärke, erzielte 4 eigene Treffer und blieb ohne Gegentor. Genau so soll es nun weitergehen. Über die Heimpsiele muss sich die Mannschaft von Florian Görlitz nun das Selbstvertrauen zurück holen und Stärke zeigen.
Am nächsten ZAT geht es nun gegen Ajax, Alkmaar und Zwolle. Immerhin gibt es nun 2 Heimspiele. Man ist also guter Dinge, dass es nach dem ZAT in der Tabelle etwas besser aussieht.
ADO News #2 - Ein Wort: „Schwach“
Einen ganz schwachen Auftakt gab es für den Aufsteiger aus dem Westen des Landes. Die letzten heißen Tage waren wohl für den einen oder anderen Träger der Gelb-Grünen-Trikots zu viel - denn das Team wirkte, zum Anfang der Saison, seltsam müde und antriebslos. Ein No-Go eigentlich, doch irgendwie auch etwas verständliche. Das Team wurde trotz des Aufstiegs auf vielen Positionen verändert - die Wichtigste war natürlich der neue Coach. Das nicht alle Rädchen ineinandergreifen ist klar - doch das es so schlecht lief sollte ebenfalls nicht unter den Teppich gekehrt werden. "Macht auf keiner", so Stargazing auf die Frage warum nichts offiziell an die Presse geht. "Aus welchem Grund sollen wir so früh in der Saison Alarm machen? Das macht doch keinen Sinn. Lassen Sie mich und die Jungs in Ruhe arbeiten und wir werden Erfolge sehen. Mein Vetrag beruht nicht auf den schnellen Erfolgen. Mein Auftrag ist klar - ich möchte was nachhaltiges hier erschaffen. Der Weg zu einem großen Club ist weit und wir werden Jahre brauchen bis wir auf den Spuren von Ajax, Feyenoord oder dem PSV sind".
Start geglückt
Der SC HEERENVEEN hat sein Auftaktprogramm erfüllt und ist mit 6 Punkten in die neue Saison gestartet. Eindrucksvoll war der Heimsieg gegen den amtierenden Meister aus Nijmegen. Beide Mannschaften boten klasse Fussball und Tore sind dabei auch noch gefallen. So ging der Doublegewinner mit leeren Händen nach Hause.
Mit breiter Brust fuhr man nach Kerkrade und wollte auch dem Vizemeister gleich düpieren. Dies ging gründlich in die Hose,da man arrogant und überheblich auftrat, sowie ganz klare Chancen nicht verwerten könnte.
Der Trainer konnte dieses Verhalten nicht akzeptieren und so fuhr das Team nach Den Haag, wo es gleich 9 Positionswechsel gab. Nur der Torwart und der Kapitän durften mit der vermeintlichen zweiten Reihe auflaufen. Siehe da, die Massnahme schien sich bewährt zu haben und der Aufsteiger kam im eigenen Stadion mit 1:4 unter die Räder.
Der Konkurrenzkampf im Team ist somit geweckt und jeder sollte nun wissen was PolishOracle in Heerenveen erreichen möchte.
Man werde jeden Gegner ernst nehmen und solange noch keine Doppelbelastung in den Knochen steckt möchte man möglichst die volle Punktzahl mitnehmen.
Start mit sechs Zählern geglückt
Zwolle. Der PEC starte mit zwei Heimsiegen in die neue Saison und spricht von einem geglückten Start. Am 2. Spietag warten aber zwei schwere Auswärtspartien auf das Team.
Coach Keeper54 dämpft gleich wieder die Euphorie der Fans. "Leute auf den Rängen und vor den Bildschirmen, es ist der erste Spieltag und damit ist noch gar nichts entschieden", so der Trainer bei der Abschluss PK.
Er halte nach wie vor an dem Saisonziel fest, frühzeitig die Liga zu sichern. "Wenn es richtig gut läuft, dann nehmen wir natürlich alles mit, was zu holen ist", so der Trainer weiter. Aber nach dem 1. Spielstag sei es viel zu früh in Euphorie auszubrechen., Und auch sein Team bleibt auf dem Teppich. Dennoch sei es schon Klasse, wie die Fans die Mannschaft unterstützen und das wolle man natürlich mit entsprechender Leistung zurück geben.
Man darf auf die weitere Entwicklung in Zwolle gespannt sein, vorallem, wie sich das Team nunmehr zweimal auswärts ohne Fans im Rücken präsentiert. Zu Auswärtsspielen dürfen aufgrund der neune Coronazhalen keine Fans mitreisen.
Kerkrade mit Fehlstart
Mit viel Euphorie und einer gehörigen Portion Optimismus ist Roda Kerkrade in die neue Saison gestartet. Gleich nach dem ersten ZAT kam der Dämpfer und die Mannschaft von Trainer Bendor bilanziert drei mickrige Pünktchen auf der Haben Seite. Das hat sich der Verein und das gesamte Umfeld mit Sicherheit anders vorgestellt. Dabei kristallisiert sich der AZ Alkmaar so langsam aber sicher als Angstgegner für Bendor heraus. Auch im fünften Versuch gab es kein Sieg. Mit 2:3 musste Kerkrade sich geschlagen geben und mit leeren Händen die Heimreise antreten. Lediglich zu Hause konnte sich der Vizemeister knapp mit 1:0 im Topspiel gegen Heerenveen durchsetzen. "Wir werden uns zusammen setzen und die Spiele wie immer analysieren. Sicher ist, dass wir auf jeden Fall am nächsten Spieltag eine Schippe rauflegen müssen, um zu punkten. Andernfalls kann man schnell in einen Negativstrudel geraten. Für jedes Team tödlich zu Beginn einer Saison", so Bendor selbstkritisch nach dem 0:3 in Zwolle.
Zu Hause stark
Der SC HEERENVEEN zeigt in dieser Saison ganz klar wie man den Vorteil im eigenen Stadion zu spielen, nutzen sollte. Auch wenn nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauer ins Stadion gelassen wird, spielen die Niederländer aus dem Norden einen ganz starken Kombinationsfussball, der mit vielen Toren belohnt wird. Teilweise muss PolishOracle auf die Bremse drücken, damit die Spieler nicht unnötig ihre Energie verschwenden. Deshalb ist es ihm auch unerklärlich wieso seine Männer auswärts erst drei Punkte erlangen konnten
Wir werden alles versuchen an den nächsten Auswärtsspielen daran zu arbeiten, so PolishOracle auf der Pressekonferenz.
Roda auf Kurs mit Sorgen
Nach der 0:3 Schlappe in Zwolle hatte Trainer Bendor Alarm geschlagen, und seiner Mannschaft die Frage gestellt, wohin die Reise in dieser Saison führen soll. Die Antwort gab Kerkrade auf dem Platz. Mit den jüngsten Erfolgen konnte sich Roda in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und den mäßigen Saisonstart korrigieren. Neun Punkte aus den letzten drei Spielen. Bendor müsste eigentlich zufrieden sein. Trotzdem konnte er seine Sorgenfalten unter der Woche nicht verbergen. Wer ihn kennt weiß, dass ihm 13 Gegentore in 6 Spielen nicht schmecken und er fieberhaft versucht diesen Geschmack zu neutralisieren. Kann man ihm kaum verdenken, denn hochgerechnet auf die gesamte Spielzeit, ist das die Quote von einem Absteiger. Auf jeden Fall zu viel, um langfristig die internationalen Plätze im Visier zu haben.
Erster Auswärtspunkt für Zwolle
Zwolle. Nach hartem Kampf beim PSV Eindhoven sicherte sich PEC mit dem 3-3 einen wertvollen Auswärtszähler. Schmerzlich die Niederlage bei NEC zum Abschluss des Spieltages.
0-4 hieß es am Ende für die Heimmannschaft. Davor erzielten die Mannen von Keeper54 einen 3-0 Heimerfolg gegen Almelo. Insgesamt war der Trainer aber nicht unzufrieden. "Bei NEC sind uns die Reserven ausgegangen. Ich glaube war waren noch die Auswirkungen vom schweren Spiel in Einhoven", so der Trainer.
Es habe sich mal wieder gezeigt, wie knapp der Kader bemessen sei, so dass diese Schwankungen in Kauf genommen werden müssen. "Andere Teams haben da ein ganz anderes Budget. Wir kochen nach wie vor auf Sparflamme", so der Trainer.
Und die Finanzen werden sich in der nächsten Zeit nicht großartig verbessern. Aufgrund der Entwicklungen der Coronazahlen in Nordholland werden die Heimspiele im Mac3 Park ohne Zuschauer ausgetragen.
12 Punkte nach 9 Spielen ...
... bedeuten für die Mannen Ficinos den schlechtesten Saisonstart seit sage und schreibe der Saison 2014.3. Damals waren es sogr nur 9 Punkte. Zufriedenheit kann sich da sicherlich nicht einstellen. "Klar, damit können wir nicht zufrieden sein. Wir haben zu viele und auch zu leichte Gegentore bekommen, da können wir ja auf keinen grünen Zweig kommen. Wir müssen vor allem in der Defensive wieder stabiler werden", äußerte Ficino in der letzten PK vor dem kommenden ZAT. Die Stimmung ist derzeit nicht die beste in Rotterdam und das, obwohl die richtig schwierigen englischen Wochen noch bevorstehen. Ficino versucht zumindest nach außen, Gelassenheit zu demonstrieren. Und entschieden ist ja noch nichts, der Abstand zur Tabellenspitze ist so gewaltig nicht. Nur sollte er sich auch nicht merklich vergrößern ...
Die ersten Rückspiele
Es ist noch niemand enteilt in der Liga und so können sich PolishOracle und seine Männer ohne Druck auf die ersten Rückspiele der Saison vorbereiten. Es gab die ein oder andere Überraschung aber insgesamt ist das Feld noch ein grosser Pulk in dem keiner hervorsticht und irgendwelche Ansprüche schon geltend machen würde.
Am nächsten ZAT fährt man zum Meister der letzten Saison nach Nijmegen und empfängt Kerkrade und Den Haag.
Für PolishOracle gilt klar, 6 Punkte sind Pflicht egal wie.
Es wird nicht leicht werden aber den ein oder anderen Trumpf hätte er im Ärmel, so PolishOracle auf der letzten Pressekonferenz vor den Spielen.
Wichtig ist dass sich niemand verletzt und das Mannschaftsgefüge noch vertrauter wird. Dann werden wir am Ende der Saison erfolgreich sein.
Es ist Herbst und die ungemütliche Jahreszeit hat begonnen und ich glaube jeder Manager hier wünscht sich doch etwas mehr Leidenschaft beim Auswerten, damit die Vorfreude auf den nächsten ZAT wächst und einem warm ums Herz wird.
Der Ziehharmonika Effekt
Gerade hat die neue Saison angefangen, und schon ist ein Viertel der Spielzeit Geschichte. Alle Teams liegen in der Tabelle eng bei einander und das Bild gleicht einer Ziehharmonika. Lediglich Stargazing hat einen bescheidenen Start in der Ehrendivision hingelegt und hat es bisher schwer sich zu behaupten. Wenn man das Schlusslicht der Tabelle begutachtet, wird man in Kerkrade demütig. Denn man vermisst die wöchentlichen Auswertungen des ehemaligen Ligaleiters. Schön waren die individuellen Beiträge zu jeder Mannschaft nach einem ZAT. Man spürte beim Lesen Leidenschaft und Identifikation der Berichterstattung. Doch das war einmal. Die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage kauft man sich die Zeitung sicherheitshalber erst am Dienstag und liest verwässerte, allgemeine und kühle Beiträge - wenn überhaupt. Wir hoffen respektvoll auf Besserung und würdigen hiermit nachträglich noch einmal die Arbeit von Stargazing... Prost
im Gleichschritt
Nachdem sich einige Teams an den ersten beiden ZATs versucht hatten abzusetzten, rückte die Liga am 3. ZAT wieder sehr eng zusammen. Das betrifft sowohl die Punkte als auch die Energie der Teams. Alle Trainer versuchten ihre Spieler zu schonen. Und außer Eindhoven waren damit alle Mannschaften erfolgreich.
AUch Trainer Florian Görlitz rotierte in der Aufstellung und tauschte einige Spieler aus. "Wir müssen unsere Kräfte gut einteilen, da wir diese Saison in allen 3 Wettberwerben vertreten sind. Da werden wir jeden Spieler bruachen", so Görlitz.
Allerdings dürfte der Trainer wohl erwartet haben, dass die Lesitungsdichte in seiner Mannschaft deutlich höher ist, denn es gab nur zwei ziemliche Wackelpartien für die sonst so verwöhnten Heimfans von Nijmegen. In Eindhoven gab es die erwartete 3:0 Niederlage.
Nun steht ein weiterer spannender ZAT an. Es geht gegen den Tabellenzweiten aus Heerenveen, den ehemaligen Ligaleiter und Rotterdam.
Rang eins nur Momentaufnahme
Zwolle. Nur eine Momentaufnahme, mehr nicht, am nächsten Spieltag kann schon wieder alles anders aussehen.
"Es issst ein schönes Gefühl oben zu stehen und auf die Tabelle schauen zu können", so der Trainer bei der letzten PK in Zwolle. Aber alles sei nach wie vor nur eine Momentaufnahme. Die letzten zwei Heimseige seien einfach Pflicht gewesen.
Nun stehen aber die schweren Auswärtspartien in Alkmaar und Roda Kerkrade an. Beide Teams haben einen guten namen im holländischen Fußball. Etwas, wo man in Zwolle noch hinkommen müssen. "Wir gehen mit dem nötigen Respeklt in die Spiele, werden uns aber sicherlich nicht verstekcen", so Keeper54 . Und das Heimspiel gegen Ajax steht ja auch noch auf dem Plan, sowie die Quali zur EL, die eine zusätzliche Belastung mit bringt.
Eine spannende Angelegenheit, wo der Weg des PEC hin geht! Für die Fans ist klar, nur nach oben.
Lazarett wird größer
Vor den englischen Wochen werden die Sorgenfalten in Kerkrade größer. Ausgerechnet jetzt, bevor die Champions League und der nationale Pokal den kalender zum platzen bringen, nehmen die Verletzungen bei Roda zu. Der Kader ist in der Breite eh dünn besetzt und Bendor musste daher schon den einen oder anderen aus der U23 in den A Kader holen. Die Bank gleicht einer Warteschlange für die benachbarte Disco. Am vergangenen Samstag lag der Altesdurchschnitt der Reserve bei 17,9. Das hat sich leider gleich schmerzlich bemerkbar gemacht, weil Bendor in der zweiten Halbzeit nicht qualitativ auf Erstliga Niveau nachlegen konnte. Die Belastung wird in den kommenden Tagen nicht geringer. Manche werfen den Verantwortlichen in Kerkrade bereits jetzt mangelnde Kaderplanung im Sommer vor. Diese wird von Bendor jedoch energisch zurück gewiesen, da man trotz drei Jahre in Folge Champions League nicht über die finanziellen Ressourcen der Konkurrenz verfüge.
Achtung Ligaalltag
Der SC HEERENVEEN hat wieder die Tabellenspitze übernommen. Aber Vorsicht der Schein trügt, wenn man einmal patzt , kann das ganz schnell in den Keller gehen, denn die Liga ist super eng zusammen.
Vor dem nächsten ZAT mahnt PolishOracle seine Mannschaft zu Wachsamkeit und Disziplin, man dürfe sich nicht vom Tabellenplatz blenden lassen und müsse alles geben um nicht in den Ligaalltag zu verfallen. Es stehen zwei schwere Auswärtsspiele an und auch das Heimspiel gegen Ajax sollte man nicht unterschätzen, denn die Heimpunkte sind in dieser Situation Gold wert und bringen Selbstvertrauen für die europäischen Aufgaben die demnächst anstehen.
Bisher kann PolishOracle aus dem Vollen schöpfen , denn der komplette Kader steht zur Verfügung. Dies ist ein seltenes Glück und man sollte dies nutzen.
Man tritt auf der Stelle
Zwar konnte der Tabellenplatz verbessert werden, aber zufrieden ist man auch nach dem letzten ZAT nicht. Die Liga liegt eng beeinander, und alleine diesem Umstand verdankt es sich, dass Feyenoord gerade einmal drei Punkte von der Tabellenspitze entfernt ist. Gleichwohl zeigt sich schon in diesem frühen Stadium der Saison eine gewisse Müdigkeit bei den Spielern. Ficino ist dies nicht entgangen, nur kann er relativ schlecht entgegenwirken. Die englischen Wochen beginnen ja erst, nächste Woche startet die Qualifikation zur Europa-League. Viel zu tun für Ficino und sein Team, das bisher eher selten voll überzeugen konnte. Der souverän herausgespielte 5:3 Sieg in Eindhoven mag da ein Aufwärtstrend sein oder aber die berühmte Ausnahme von der Regel, das wird sich in den nächsten ZATs zeigen müssen.
ADO News #3 - Zurück
Nach zwei Wochen ohne Pressekonferenz meldetet sich Stargazing zum kommenden ZAT wieder zurück. Ob man sich dieser Tage auf eine Kontinuität einstellen kann bleibt abzuwarten. Dennoch hat Stargazing dazu eine klare Aussage getroffen. "Ganz klar, dass ist nicht mein Anspruch als Trainer. Ich bin zu weit höherem imstande und muss das einfach umsetzen. Meine Trainerkollegen machen einen hervorragenden Job an der Tastatur und lassen kaum einen Bericht aus. Da will, nein, da MUSS ich wieder hin. Denn jahrelang waren meine Berichte gewürzt mit Angriffen, Anekdoten oder einer Prise Harmonie. Und die Bonustore sind auch nicht von der Hand zu weisen", so der Trainer vor ZAT 5. Und auf die Frage wie er mit der bisherigen Saison zufrieden sei antwortete er mit einem Grinsen. "Ich gehe mal davon aus das ihre Frage nicht ernsthaft sein kann. Wir sind Tabellenletzter - was glauben Sie wie zufrieden ich schon sein kann. Dennoch, ab jetzt kann es nur aufwärts gehen".
Zwolle verschenkt Punkte
Zwolle. Gegen starke Amsterdamer verspielt der PEC eine Heimsieg. Dennoch ist die Vereinsführung mit der Ausbeute nach zwölf Spielen zufrieden.
20 Zähler stehen auf der Habenseite. "Gott sei Dank nicht wider so ein holpriger Start, wie in der Vorsaion", so der Trainer. Aber es sei schon schmerzlich, dass sein Team zu Hause Punkte liegen lassen musste. Ajax sei sicher eine feste Größe in der Liga und hat viele internationale Erfahrung, aber zu Hause müsse sich der PEC vor keinem Gegner verstecken.
Aber, wie heißt es schön: nach dem Spiel, ist vor dem Spiel. Und so richten Trainer und Mannschaft den Blick nac vorne. Zuhause empfangen die Mannen um Keeper54 den PSA und NEC. Auswärts geht es zu Heracles. Da in der Liga alles dicht gedrängft ist, können Misserfolge eine schnell wieder in die untere Tabellenregion spülen. Das will das Team aus Zwolle aber vermeiden.
Nur Mittelmaß
Wer nach der Vizemeisterschaft gedacht hat, in dieser Saison noch höher in der Tabelle zu klettern, muss sich eines besseren belehren lassen. Nach dem kommenden ZAT ist die Hinrunde bereits zu Ende und Kerkrade befindet sich derzeit auf Platz sechs in der Ehrendivision. Nach den großen Erwartungen ein Desaster für den Club und eine wahnsinnige Enttäuschung für die Mannschaft und erst recht für die Fans. Die Tabellenführung ist schon außer Sicht und der Tabellen Keller rückt immer näher. Wenn man nicht schnell den Turn around schafft wird es eng und Trainer Bendors Stuhl wackelt bereits jetzt. Nicht wenige denken er wäre nicht länger der Richtige für den Job. Sollte sich das Punkte Konto von Roda nicht schell verbessern, werden die Kritiker lauter und vor allem werden es mehr.
Gute Ausgangslage
Vor dem letzten ZAT der Hinrunde hat sich das Team vom SC HEERENVEEN eine gute Ausgangslage erarbeitet. Dies war auch unbedingt notwendig, da die Niederländer diese Woche auch in die Euroleague einsteigen. Ein unbekanntes Terrain für PolishOracle und seine junge Truppe.
Aber zurück zum Ligabetrieb ; man empfängt den momentanen Tabellenzweiten aus Zwolle welche eine sensationelle Hinrunde spielen.
Dann gastieren die Mannen des SC HEERENVEEN in Eindhoven, wie sich herausstellte eine treffsichere Heimmannschaft.
Und zu guter letzt komplettiert Heracles die Hinrunde des letzten Hinrundenspieltags. Ein vermeintliche leichter Gegner, die immer für eine Überraschung gut sind und das Potenzial hätten, weiter ob er zu stehen. Sollte man hier nicht hochkonzentriert und motiviert in das Spiel gehen, sind die Punkte als Geschenk verpackt abzugeben.
Wir werden alles geben um unseren ersten Titel, wenn auch unbedeutend für den Rest der Saison, mit PolishOracle zu gewinnen.
PEC lässt Punkte liegen!
Zwolle. Keine Niederlage an diesem Spieltag, aber dennoch lies Zwolle Punkte liegen. Das Unentschieden im Heimspiel gegen Eindhoven wurmt schon etwas.
3-3 hieß es am Ende im Mac3 Park. "Das war etwas anders gedacht", so der Trainer. Dem Gegener bescheinigte er eine gute taktische Leistung. Fünf Zähler aus den drei Spielen stimmten ihn dann doch versöhnlich.
Erstmals habe man den Spieltag ohne Niederlage überstanden, so Keeper54 weiter. Und das trotz der Doppelbelastung, da parallel der letzte Spieltag in der EC-Quali lief. Soverän als Spitzenreiter der Gruppe steigt man nun in die Play off Runde ein.
An diesem Spieltag geht es zum Spitzenreiter Heerenveen. Dann empfängt das Team ADO bevor man zu Abschluß bei Feyenood antreten muss. Bleibt abzuwarten, wie die Doppelbelastung EC und Liga sich auch das Team auswirkt.
Halloween in Kerkrade
Was für eine gruselige Hinrunde hat Roda da nur auf dem Rasen gezeigt. Es kann einem Angst und Bange werden, wenn man auf die Tabelle schaut. Achter in der Ehrendivision zu Weihnachten. Schlechter stand Kerkrade seit 14 Jahren nicht mehr da. Und Land ist nicht wirklich in Sicht. Das Lazarett ist immer noch gut besucht, und der Spielplan lässt die Befürchtung zu, dass die Fans sich noch den einen oder anderen billigen Gruselfilm, mit verdeckten Augen anschauen müssen. Die negativen Rufe gegen Trainer Bendor werden lauter. Langsam aber sicher gehen auch ihm die Ratschläge aus und die große Frage für die Rückrunde wird sein, wie lange die Bosse von Roda Kerkrade dem deutschen noch das Vertrauen schenken. Mit Hinblick auf den Start der Champions League für Roda ist auch klar, dass die Belastung für die Mannschaft zunehmen wird. Keiner in Kerkrade möchte die Champions League gewinnen und als Titelverteidiger in der zweiten Liga spielen. Allerdings ist dieses Szenario wohl eher unwahrscheinlich.
Glückwünsche nach Zwolle
Geknickt und sehr enttäuscht stand PolishOracle nach dem Spiel gegen Heracles den Reportern gegenüber und ließ die vielen Fragen auf sich ergehen.
Ersteinmal wünsche ich Keeper54 und seinen Team alles gute zur Herbstmeisterschaft und natürlich auch zum gelungenen Einzug in die Euroleagueplayoffs. Eine sehr gute Arbeit die er im Zwolle leistet und das sind nun die ersten Früchte die er erntet, äußerte sich PolishOracle im allgemeinen.
Ausserdem muss man natürlich dem heutigen Gegner aus Almelo ein grosses Kompliment aussprechen, denn man hätte zu keiner Zeit eine Chance dieses Heimspiel heute zu gewinnen. Man wird wohl noch einiges zu sehen bekommen in der Rückrunde von diesem Team.
Es ist eine verrückte Hinrunde und ist sehr verwundert über den Meister und Vizemeister in welch einen negativ Strudel sie geraten sind. Man wünscht allen Euro Teilnehmer viel Erfolg, denn es kommt uns allen in der Liga zu Gute.
Erwartungsdruck wächst
Zwolle. Wieder Rang eins und die Fans sind aus dem Häuschen. Das Management warnt aber vor übertriebener Erwartungshaltung und gibt sich weiter bodenständig.
"Es ist schon eine Achterbahn der Gefühle", so der Trainer bei der PK vor dem nächsten Spieltag. Man spiele mittlerweile fast jeden Spieltag am Limit und kann nicht so aus dem Vollen schöpfen wie andere Ligakonkurrenten. Daher schaue man von Spieltag zu Spieltag.
Von den nächsten drei Spieltagen müssen zwei auswärts bestritten werden. NEC und Almelo sind da keine leichten Gegener und mit Ajax kommt ein Team, dass immer für eine Überraschung gut ist. "Wir haben konzentriert im Training gearbeitet und müssen schauen, dass auch auf den Rasen umzusetzen", so der Trainer.
Und ganz nebenbei spielt der PEC noch in den EL Play Offs. Die Quali wurde souverän als Gruppenerster abgeschlossen. Und dieser Auftritt war überzeugend, wenn man die Fans fragt.
Schwierige Saison
So recht vorwärts kommt Feyenoord in dieser Saison nicht, auch wenn man nur 6 Punkte Rückstand zum Tabellenführer hat. "Die Meisterschaft kann nun nicht mehr das Ziel sein, das ist klar. Dafür fehlen uns die Kräftereserven. Aber das Internationale Geschäft sollte es schon sein. Dafür werden wir alles tun, was in unserer Macht steht. Aber selbst dieses Ziel dürfte eine ganz knappe Sache werden. Zu ausgeglichen ist die Liga derzeit", so Ficino. Die Vertragsverhandlungen sind weit fortgeschritten und es sieht so aus, als wenn er verlängern wird. Gerade in den unsicheren Coronazeiten möchte man offenbar keinerlei Risiko von Vereinsseite eingehen. Genug warnende Beispiele gibt es aus der Vergangenheit genug, zuletzt der FC Groningen. Trainerwechsel bergen ein großes Risiko in sich und dies möchte man in Rotterdam minimieren.
Schicksalstag 9.November
Was für eine unglaubliche Saison aller Protagonisten ist das? So eng wie in dieser Saison war es noch nie. Vom Sonnenplatz bis zu Platz acht sind es gerade einmal sechs Punkte. Egal wer am Ende den Titel holen wird, es wird extrem knapp. Soviel ist jetzt schon sicher. Roda Kerkrade wird aber aller Wahrscheinlichkeit trotzdem nichts mit dem Titel der Ehrendivision zu tun haben dürfen. Dafür würden zum Start der Spielzeit einfach zu viele Fehler gemacht und Punkte an die Konkurrenz abgegeben. Das muss aber nicht heißen, dass man Kampflos untergehen wird. Schließlich gibt es auch noch andere Ziele, die zu erreichen sind. Wie zum Beispiel der nationale Pokal oder ein gutes Abschneiden auf der internationalen Bühne. Da will man auch kommende Saison sich präsentieren und wird alles tun, um sich über den Liga Weg erneut zu qualifizieren.
Weiter Kopf an Kopf-Rennen
Zwolle. Was bahnt sich da für eine Wahnsinns-Sasion in Zwolle an? Es scheint, als wenn das Team sich oben mit festsetzen wolle. Aber der Trainer stapelt weiter trief.
Die Fans skandieren schon "Europa wir kommen", aber das Trainerteam hält sich weiter bedeckt. "Noch fünf Spieltage müssen bestritten werden und im EL sind wir ja auch noch unterwegs", so der Trainer. Der ein oder andere Spieler zeige schon Verschleißerscheinungen und die ein oder andere Verletzung trete auf.
Anderseits wisse man auch, dass eine Euphorie im Team herrsche, die aber in geordnete Bahnen gelenkt werden soll, um auf dem Platz das Leistungsvermögen abzurufen. "Es kann noch so viel passieren", so der Trainer mit mahnenden Worten. Eines hält Keeper54 aber jetzt schon fest: "wir haben in dieser Saison einige ganz schön geärgert".
Bei Roda kommt keine Ruhe rein
Die Spieltage ziehen dahin und Roda Kerkrade bleibt konstant im Mittelmaß der Tabelle. Genau die Konstanz, die Trainer Bendor über die ganze Saison schon auf dem Platz sucht, hat er nun im negativen Sinne gefunden. Kerkrade tritt auf der Stelle und macht auf die Konkurrenz einfach keinen Boden gut. Doch die Zeit wird langsam aber sicher knapp und viele Partien stehen nicht mehr auf dem Programm im Kampf um die Meisterschaft. Diesen Kampf, da sind sich die Gelehrten schon lange einig, hat Roda Kerkrade in dieser Spielzeit früh verloren. Die Gründe dafür wurden in der jüngsten Vergangenheit oft hier thematisiert. Entsprechend enttäuscht wirken die Fans, die mittlerweile auch akzeptiert haben, dass diese Saison nicht die von Roda ist, und in der Historie wahrscheinlich eher einen Platz im hinteren Bereich der Geschichtsbücher erhalten wird.
Und weiter geht`s
Zwolle. Sechs Zähler, beide Heimspiele gewonnen und auswärts beim 0:1 zu zaghaft aggiert. Das ist das Fazit des letzten Spieltages.
"Wir sind immer noch oben dabei, jetzt wollen wir das auch so lange wie möglich bleiben", so der Trainer vor der versammelten Journalsitenriege. Die Fans wird es freuen! Aber, das weiss Keeper54 auch, schnell wie im Fahrstuhl kann es wieder ein paar Plätze runter gehen. Und das Programm ist knüppelhart für der PEC.
In Europa peilt das Team die nächste Runde an, muss aber auch auf des Gegners Platz punkten. Ebenso in der Liga. Ein 0:1 ist dabei schon ärgerlich, etwas mehr Risiko und es wäre sicher ander gelaufen.
Jetzt gilt es zur Hause gegen ADO und den PSV die Zähler zu sichern. In Alkmaar dagegen hängen die Trauben buchstäblich wieder mal (zu) hoch. So langsam geht die Meisterschaft auf die Zielgerade und viele Ausrutscher darf man sich nicht mehr leisten, um den Spitzenplatz zu verteidigen.
Auf einmal ist Roda wieder im Geschäft
Komische Zeiten erlebt man gerade überall auf der Welt. Sportlich hatte man sich in Kerkrade bereits auf die Weihnachtszeit eingestellt. Neun Punkte aus den letzten drei Spielen sorgen dafür, dass man noch ein wenig mit den Geschenke einpacken wartet. Dank starker Leistungen und schwächelner Konkurrenz hat man sich wieder in Reichweite der Europa Pokal Plätze ran gekämpft. Wie gesagt, komische Zeiten und eine komische Saison. Jetzt hat Roda mit Sicherheit Blut geleckt und möchte mindestens Platz drei nun halten. Aber die Konkurrenz wird nicht immer schwächeln und so bleibt Bendor demütig und realistisch. Die Fans nehmen hingegen schon wieder das verbotene M Wort in den Mund. Na ja, sollen sie Träumen, erst recht in komischen Zeiten.
Es bleibt spannend an der Sptze
Zwolle. PEC scheint sich nun oben festgebissen zu haben, hat aber ein schweres Restprogramm, besonders an den beiden letzten Spieltagen.
Wieder sechs Zähler amletzten Spieltag! Ein klares 3-0 gegen ADO Den Haag, ein knapper 3-2 Sieg gegen den PSV Eindhoven. Aber auch eine Klatsche in Alkmaar. AZ ging mit 4-0 als Sieger vom Platz. Der nächste Spieltag hat es wieder in sich. NEC, Ajax und Heracles warten auf Zwolle.
"Wir müssen zuerst einmal zu Hause punkte", so der Trainer. An den letzten beiden Spielrunden müssen seine Mannen jeweils zweimal auswärts ran. "Das wird schwer genug", so Keeper54 weiter. Aber irgendwie müssen auch auswärts Punkte her.
Und in Zwolle denkt man inzwioschen weiter. Wir haben uns in der EL durchgekämpft. "Europa war ein schönes Gefühl", Keeper54 weiter, und da wolle man am Ende der Saison auch wieder hin und einen internationalen Ranglistenplatz ergattern. Egal in welchem Wettbewerb.
Roda's Meisterform kommt zu spät
Roda Kerkrade zeigt sich zur Zeit in herausragender Form. Aus den letzten sieben Spielen holten die schwarz gelben sensationelle 19 von 21 Punkten und haben mittlerweile bereits den zweiten Tabellenplatz erobern können. Lediglich ein 1:1 Unentschieden auswärts beim amtierenden Meister NEC Nijmegen, ansonsten punktete Bendor's Mannschaft in diesen Spielen immer dreifach. Meisterlich könnte männlich sagen, jedoch kommt diese Form wohl oder übel einen Tick zu spät. So gelungen die Rückrunde bis jetzt gestaltet wurde, so misslungen war die Hinserie in dieser Saison. Und das Restprogramm hat es in sich. Von den letzten sechs Partien kann sich Roda nur zweimal Gastgeber nennen. Heißt demzufolge, dass Kerkrade noch vier Spiele auf fremden Platz zu absolvieren hat. Egal was die Gründe auch waren, mit ein paar mehr Punkten aus der Hinrunde wäre... Egal - wie sagte Lothar: "Wäre, wäre Fahrradkette."
PEC bekommt seine Grenzen aufgezeigt
Zwolle. Ein Satz mit "x", das war wohl nix! So könnte man in Zwolle den Spieltag umchreiben. EL- und Pokal Aus, zwei Niederlagen in der Liga.
"Wir haben brutal unsere Grenzen aufgezeigt bekommen", so der Trainer. Scheiterte Zwolle in der EL mit nur einem Tor Differenz, war das Pokal Aus eine Ohrfeige und die beiden Liga Niederlagen krachend. 4:5 zu Hause gen NEC, 0:L4 bei Ajax und mit Ach und Krach die zweite Heimpartie gegen Almelo gewonnen. Und am nächsten Spieltag warten wieder einige Kaliber auf den PEC.
Auswärts in Feyenood und Heerenveen, zu Hause gegen das wieder erstarkte und bis unter die Haarspitzen motivierte Team aus Kerkrade. "Wenn wir nicht aufpassen, verspielen wir am Ende noch eine gute Platzierung", so Keeper54 mit Blick nach unten. Selbst der Vorletzte hat mit 30 Punkten noch die Chance ins internationale Geschäft zu springen.
Spannend bleibt es allemal!
Zwolle geht die Puste aus
Zwolle. Zwei magere Zähler gab es für PEC am letzten Spieltag. Dazu eine klare Niederlage. Dem Team geht in der Schlussphase offensichtlich die Puste aus.
"Es kam, wie befürchtet. Das Team hat enorme Verschleißerscheinungen", so der Trainer. Erstmals musste PEC die Dreifachbelalstung Liga, Pokal und EL wegstecken. Da habe Wirkung gezeigt, so Keeper54. Sicher geglaubte Punkte waren plötzlich weg und man stand mit leeren Händen da.
Die Saison will er dennoch nicht als gescheitert betrachten. "Wir haben uns ordentlich verkauft, sind in Europa eine Runde weiter gekommen, was so auch nicht auf dem Plan stand", so der Coach. Und sein Team habe es noch in der Hand, einen internationalen Platz zu ergattern. "Die Chance ist da und wir wollen sie bis zum Abpfiff des letzten Spieles nutzen", so seine Kamptansage an die Liga.