Wundertüte Leeuwarden
Wohin geht die Reise des letztjährigen Meisters? Mit dem neuen Trainer wurde ein bislang Unbekannter verpflichtet. Nach dem Abgang des Erfolgstrainer Monchichi steht erst mal alles auf Vorsicht. In welche Richtung sich die Saison entwickelt kann man ohnehin erst nach 7-10 Spielen genauer sagen. Fragt man den neuen Coach der Nordniederländer, so hält auch Bini sich weitesgehend reserviert. „Die erneute Meisterschaft steht nicht zur Debatte. Wir mussten viele Abgänge hinnehmen und konnten nicht wie gewollt auf dem Transfermarkt tätig werden. Wir sind ein kleiner Verein und haben nicht die finanziellen Möglichkeiten wie die Großen aus Amsterdam, Eindhoven oder Rotterdam. Das zeigten ja auch die Vertragsverhandlungen mit Tim Kjerberd, der jetzt bei Feyenoord spielt“, so Bini im De Telegraaf. Somit müssen erst mal ein paar Spiele gespielt werden um eine Tendenz sichtbar werden zu lassen.
Der Wunsch nach dem grossen Wurf!
Die neue Saison in den Niederlanden steht vor der Tür und alle fiebern dem Start entgegen. Nach den guten Platzierungen in den letzten beiden Saisons will AZ Alkmaar mit seinem Trainer FeelmyPain wieder ganz vorne mitmischen. Wir vom "De Telegraaf" haben die Möglichkeit genutzt und uns zu einem Gespräch mit dem Trainer getroffen:
De Telegraaf: "Herr FeelmyPain, der AZ und Sie haben nach dem zweiten Platz in der abgelaufenen Saison sicherlich hohe Ziele für die neue Saison?
FmP: "Natürlich wollen wir in der neuen Spielzeit auch wieder einen erfolgreichen und schönen Fussball zeigen, der natürlich auf eine gute Platzierung abzielt..."
De Telegraaf: "Aber"?
FmP: "Aber natürlich wird es wieder schwierig, sich oben zu behaupten. Diese Saison wird sicherlich wieder viele Herausforderungen bereithalten. Es gibt dieses Jahr die Gruppe "junge Wilde", die sich behaupten wollen mit ihren Teams sowie natürlich auch die langjährigen, erfahrenen Trainer, die hungrig nach Erfolgen sind. Dazu ist der letztjährige Meistertrainer abgetreten, sodass jetzt jeder nach dem Titel greifen möchte."
De Telegraaf: "Kann man den AZ als Topfavorit bezeichnen vor dieser Saison?"
FmP: "Mit solchen Worten und Stempeln kann ich mich immer schwer anfreunden. Natürlich waren die letzten beiden Jahre ziemlich erfolgreich, aber ich habe auch noch andere Jahre im Kopf...(Erste Amtszeit von FeelmyPain in Alkmaar, die nicht sonderlich erfolgreich war, Anm. der Redaktion). Daher tue ich mich schwer, uns in der Rolle des Favoriten zu sehen, auch wenn ich schon Stimmen und Berichte in diese Richtung gehört und gelesen habe.Wir wollen einen guten Ball spielen und der Rest wird sich zeigen."
De Telegraaf: "Gibt es vielleicht noch ein abschließendes Fazit für unsere Leser?"
FmP: "Ich spreche sicherlich Im Namen aller, dass ich mich freue, dass es wieder losgeht. Für uns wünsche ich mir natürlich einen guten Start und eine gute Saison. Dann werden wir sehen, was für uns dieses Jahr drin ist."
De Telegraaf: "Vielen Dank für die Zeit und das Interview!"
FmP: "Ich habe zu danken!"
Heimspiele im Het Kasteel
<div>Bald startet die neue Runde in der Ehrendivision und mit dabei sind die Mannen von Sparta Rotterdam. Nach schier endlosen Jahren ohne Erstligafußball kehrt Sparta ins Oberhaus zurück und trägt im 11.000 fassenden Het Kasteel die Heimspiele aus. Alles andere als der Klassenerhalt wäre hierbei schon eine Sensation. Sparta hat den kleinsten Etat von allen zehn Ehrendivision-Teilnehmern und das jüngste Team der Liga. Eine weitere große Unbekannte ist der neue Coach – To Bi – der ein unbeschriebenes Blatt in den Niederlanden ist. To Bi kommt aus einem unterklassigen Verein aus einer deutschen Amateurliga. Wie dem auch sei. In der Liga sind 36 Spiele zu bestreiten und diese müssen erst einmal gespielt werden. Denn abgerechnet wird zum Schluss! Ich wünsche allen eine spannende Saison.
Ajax in die Championsleague?
König Fußball ist weltweit der beliebteste Mannschaftssportart und auch wenige Wochen nach der Europameisterschaft werden wieder Millionen vor den Bildschirmen sitzen, um die Spiele ihrer Mannschaft in Holland zu verfolgen. Die Vorfreude und die erwartungen sind groß für die neue Saison 2014/2015 bei Ajax Amsterdam - auch wenn sie kaum dieselben Spieler sehen werden! "Mit Top Stürmern und ein Superstar als Torhüter "Gianluigi Buffon", würden die Hauptstätter für die Champions League gut ausgestattet sein. Mögliche Transfers können auch noch die von Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Hans Sarpei oder auch Lewis Holtby sein. Aber eines ist klar. Der Weg in die Championsleague führt dank der schlechten Platzierung in der 5-Jahres-Wertung nur über die Meisterschaft. Aber wichtig ist erst Mal überhaupt gut in die Saison zu kommen. Denn einen Abstieg kann sich in Amsterdam keiner mehr vorstellen.
Umbruch läuft
Der große Umbruch in Leeuwarden hat begonnen. Ob gut oder schlecht ist nach einem Spiel ohnehin nicht zusagen. Eines liegt dennoch auf der Hand. Und das ist das schwache Offensivespiel, dass fast nicht im Blick ist. Aber was soll man sich jetzt großartig über ungelegte Eier streiten? Im Lager des Meisters ist man definitiv noch ruhig und lässt die Runde in Ruhe auf sich zukommen. Der erneute Titelgewinn ist definitiv kein Thema beim SCC. Muss ja auch nicht.
Die Vorschau auf den kommenden Zat lässt die Fans ein wenig entspannen. Zwei Heimspiele stehen auf dem Programm - zuerst gegen den schwach gestarteten Club aus Excelsior, danach gegen das große Ajax. Komplettiert wird die Runde noch durch das Auswärtsspiel in Arnheim. Sechs Punkte sollten es sein und damit wäre man im Soll!
Verhaltener Auftakt für den AZ.
Die neue Saison ist gestartet und somit auch der AZ wieder auf Punktjagd. Doch der Auftakt der Rot-Weissen war durchaus verhalten. Gleich in der ersten Partie der Saison kam die Truppe von Trainer FeelmyPain ordentlich unter die Räder. Nach 90 Minuten gegen Feyenoord Rotterdam stand ein 4-0 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. So hatte man sich das sicherlich nicht vorgestellt.
Im zweiten Spiel der Saison, dieses mal gegen den Stadtrivalen des ersten Gegners, Excelsior Rotterdam, gab es einen knappen aber letztlich verdienten 1-0 Heimerfolg, sodass die ersten 3 Punkte eingefahren werden konnten.
Danach ging es zur grossen Traditionsmannschaft Ajax Amsterdam, wo der Heimerfolg bestätigt werden sollte. Dies klappte nicht ganz, jedoch schlug sich die Mannschaft wacker, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 2-2 auf der Tafel stand. Somit konnte man immerhin einen Punkt wieder mit nach Hause nehmen.
Die nächsten Partien werden nun zeigen, in welche Richtung es geht. Kann sich die Mannschaft nach oben kämpfen oder bleibt der Truppe um Trainer FeelmyPain eine schwierige Saison nicht erspart?! Wir werden es sehen.
Überraschung auf dem Trainermarkt
Nach einem katastrophalen Saisonstart wurde in Heerenveen die Reißleine gezogen und der bisherige Manager Scud wurde entlassen. Bei nur zwei Punkten aus den letzten 6 Spielen, wobei die letzten 4 Spiele allesamt verloren wurden, blieb dem Vorstand keine Wahl. So meldete sich auch der Vorstandsvorsitzende Arjen van Basten zu Wort: „Unser langjähriger Manager Scud hat die Mannschaft leider nicht mehr erreicht. Sie hat in ihrer Entwicklung stagniert und mir als Verein blieb keine andere Möglichkeit, als Scad zu entlassen.“
Im gleichen Zuge ließ Arjen van Basten die ersammelten Reporter wissen, dass mit TheMcLusky bereits ein Nachfolger gefunden wurde. „Obwohl TheMcLusky über keinerlei Erfahrungen im Profibereich verfügt, ist er der am besten geeignete Kandidat. Seine Arbeit im Juniorenbereich des SC Heerenveen war vorbildlich und auch seine Trainerausbildung hat er mit der Bestnote abgeschlossen.“
Nun ist es abzuwarten, ob TheMcLusky die hohen Erwartungen erfüllen kann. Wir sind gespannt.
Der Ball läuft...und er läuft rund!
<div>Trainer FeelmyPain lächelte zufrieden: "Das war doch mal ein guter Spieltag für uns. Es lief alles, wie es sollte". Da kann man nichts hinzufügen. Der AZ konnte an diesem Wochenende überzeugen und holte die maximale Ausbeute von 9 Punkten aus 3 Spielen.</div><div> </div><div>Zuhause kam die Mannschaft zu einem ungefährdeten 3-0 Erfolg gegen Sparta Rotterdam, womit der Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende gelegt wurde. Auswärts bei PSV Eindhoven zeigte sich die Truppe dann ebenfalls in Torlaune, sodass hier ein 3-1 aus AZ-Sicht bejubelt werden konnte. Zum Abschluss des Spieltags musste dann ein wenig gezittert werden. Am Ende reichte es jedoch auch gegen die Mannschaft von Twente Enschede zu einem Sieg, auch wenn dieser denkbar knapp mit 1-0 ausfiel.</div><div> </div><div>Somit holten die Rot-Weißen also die volle Punktzahl für das Wochenende und bekamen spontan einen Tag frei.</div><div> </div><div>Trainer FeelmyPain: "Das haben sich die Jungs verdient. Es war ein guter Auftritt in allen 3 Spielen, auch wenn es zum Ende hin etwas enger wurde. Was letztendlich aber zählt, sind die Punkte und die bleiben komplett bei uns. Nun heißt es aber schon wieder die Augen nach vorne richten hinsichtlich der nächsten Aufgaben. Die Mannschaften sind eng beieinander, sodass wir versuchen müssen, auf den Erfolgen aufzubauen".</div>
Es geht aufwärts
Beim SC Heerenveen ist endlich ein Aufwärtstrend zu erkennen. Nach insgesamt 8 Spielen ohne Sieg und dabei nur drei Unentschieden gelang am 9.ten Spieltag der lang ersehnte Erfolg. Das dieser mit 2:0 gegen Feynoord Rotterdam auch noch recht deutlich ausfiel, freut den ganzen Verein.
"Unser neuer Manager TheMcLusky hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Gegen den Titelverteidiger und den aktuellen Tabellenführer mehr als null Punkte zu holen war allererste Sahne. Dazu kam der langersehnte Erfolg über Rotterdam. So kann es weitergehen." ließ Präsident Arjen van Basten verlauten. Der Einstand des neuen Managers TheMcLusky ist dadurch geglückt und wir hoffen, dass die Mannschaft Mut geschöpft hat und den Schwung in die nächsten Partien mitnehmen kann. Vor allem die beiden Spiele gegen Excelsior und Ajax sind wichtig. Beide Mannschaften stecken ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte fest und ein Erfolg würde dem SC im Abstiegskampf enorm helfen.
Irgendwas zwischendrin...
Irgendwie ist das für Cambuur-Leeuwarden eine komische Saison. Da waren die Ergebnisse. 4 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. Mittelfeld. Tabellenplatz 6 von 10. Mittelfeld. 13 Tore geschossen, 14 Gegentore bekommen. Mittelfeld. Aber zumindest in einer Kategorie sind die Cambuurs Tabellenführer und zwar beim restlichen Torkonto. Da ist noch eine Menge übrig, das lässt Spielraum. Was positiv für Leeuwarden erscheint, wir negativ für Excelsior. Schaut man Zu den Kollegen nach Rotterdam wird einem Angst und Bange. Hier scheinen jetzt schon langsam die Lichter auszugehen. Gibt es noch einen Retter? Im Endeffekt ist das nicht schlecht für den Rest der Liga, denn so steht der erste Absteiger bereits fest. Und der Blick der anderen geht nur nach oben.
Tabellenspitze verteidigt, trotzdem nicht zufrieden
So kann man die Gefühlslage von Trainer FeelmyPain kurz und knapp nach dem dritten Spieltag zusammenfassen.
Direkt im Spitzenspiel gegen Arnheim gab es eine spannende Partie, nach der die Rot-Weissen am Ende jedoch mit leeren Händen da standen. Die Anzeigetafel zeigte ein 4-3 für die Gastgeber. Die Stimmung war verständlicherweise erst einmal im Keller.
Nach dieser unglücklichen Niederlage stand jedoch schon das nächste Spiel auf dem Plan, das Heimspiel gegen Heerenveen mit dem neuen Trainer an der Seite. Dieses konnte dann auch sicher mit einem 2-0 gewonnen werden, wodurch dann auch immerhin die ersten drei Punkte an dem Spieltag eingefahren werden konnten.
Das selbe Ergebnis im darauffolgenden Heimspiel gegen Cambuur-Leeuwarden brachte dann zum Abschluss des dritten ZAT's noch die Punkte 4,5 und 6.
So kann man sagen, dass der zurückliegende ZAT gar nicht schlecht war, jedoch die Niederlage ausgerechnet im Spitzenspiel die Stimmung ein wenig gedrückt hat.
Es geht weiter voran.
Der vierte ZAT liegt hinter uns und man kann zufrieden sein in Alkmaar. Zwar wurden 2 Punkte liegen gelassen, jedoch kann man mit einem Ergebnis von 7 aus 9 durchaus zufrieden sein. So sieht es auch der Trainer vom AZ, FeelmyPain: "Natürlich kann ich zufrieden sein mit den Ergebnissen. Es waren gute Spiele, wir sind weiterhin Spitzenreiter und haben auch ein kleines Polster aufgebaut zur Konkurrenz."
<span style="font-size: 12px">Wer den Trainer kennt, wusste jedoch, dass zwangsläufig ein Aber folgen musste: "Aber natürlich dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Die Konkurrenz schläft nicht und wir müssen jederzeit hellwach sein. Es bringt uns schließlich nichts, wenn wir uns an gewonnen Punkten erfreuen und dann weitere mögliche liegen lassen, weil wir zu sicher sind".</span>
<span style="font-size: 12px">Man sieht also, dieser Trainer ist immer auf Erfolge ausgerichtet und versucht jederzeit, erst gar keinen Trott oder Selbstzufriedenheit einkehren zu lassen in der Mannschaft.</span>
<span style="font-size: 12px">Man kann gespannt sein, wie die nächsten Wochen ablaufen werden, vor allem in den kommenden Duellen mit direkten Konkurrenten. </span>
Souveräner Pokalauftritt bzw. Feel my pain
Durch den verpatzten Saisonstart und das damit verbundene rumdümpeln im Niemandsland in der Tabelle verschieben sich anscheinend die Prioritäten beim SC Heerenveen. Die Mannschaft und der Trainer sind mit den erzielten 4 Punkten bei zwei Auswärtsspielen aber mehr als zufrieden.
Dennoch ließ Trainer TheMcLusky nach dem Spieltag
verkünden, dass sich seine Mannschaft nun auf den Pokal konzentriert. Dies wird durch die furiosen Auftritte seiner Mannschaft mehr als deutlich. Der Meisterschaftsfavorit AZ Alkmaar wurde mehr als deutlich mit einem 4:0 nach Hause geschickt und man kann erkennen warum der Manager Feelmypain heißt. Das war mehr als deutlich. Im zweiten Spiel konnte Ajax Amsterdam vor fremdem Publikum mit 3:2 besiegt werden. Zusammen mit Vitesse Arnheim hat der SC Heerenveen nun 6 Punkte und kann die beiden Auswärtsspiele in Ruhe angehen. Mit einem guten Ergebnis kann die Halbfinalqualifikation vorzeitig gesichert werden.
Der Endspurt läuft...
Lange war nichts zu hören aus Alkmaar; und das hatte seine Gründe. Die Mannschaft um Trainer FeelmyPain scheint völlig von der Rolle zu sein. Zuerst wurde die Spitzenposition eingebüßt und danach ging es noch weiter bergab bis auf den vierten Tabellenplatz. Doch selsbt der ist nicht gesichert, "von hinten" droht neue Gefahr. So heißt es nun, nochmal alle Kräfte zu bündeln, um wenigstens international zu spielen im kommenden Jahr.
Aus der Meisterschaft hat sich die Mannschaft verabschiedet, nun muss man sich konzentrieren, um wenigstens noch einen versöhnlichen Saisonabschluss zu haben. Das Restprogramm wird schwierig, sogar das Spitzentrio der Liga steht unter Anderem noch auf dem Programm. Man muss sich überraschen lassen, ob es bei den Gegnern und den schlechten Auftritten in der letzten Zeit überhaupt noch was zu bejubeln gibt oder ob Alkmaar nach dem wirklich guten Start am Ende alles verspielt.
Trainer FeelmyPain wird sich sicherlich einiges einfallen lassen müssen, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Soviel kann man nach den Ergebnissen der letzten Zeit sicher sagen!
Der Kampf um Europa
Endlich gibt es mal wieder gute Neuigkeiten aus Alkmaar zu hören. Der vergangene Zat konnte mit 6 Punkten abgeschlossen werden, sodass es endlich wieder fröhliche Gesichter gab. Zwar hat sich das Team nun so gut wie endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet, da die anderen Teams durch die Bank zu stark sind, jedoch wird sich im Verein nun komplett auf die Teilnahme in Europa konzentriert.
Zwar ist der Weg bis dahin auch noch ein sehr schwerer, wenn man sich das Restprogramm anschaut, doch die Truppe um Trainer FeelmyPain wird ihr Möglichstes tun, um dieses Ziel noch zu erreichen. Sollten aus den restlichen Spielen noch 2-3 Siege eingefahren werden können, sollte es mit einer Qualifikation für Europa auch klappen.
Gestartet war man in diese Saison zwar mit anderen Wünschen und schielte auch ein Stück weiter nach oben, jedoch muss man nach der zwischenzeitigen "Durststrecke" auch zufrieden sein, wenn eine Qualifikation für Europa noch funktioniert. So kann man also gespannt sein, wie die letzten Wochen in dieser Saison noch ablaufen werden und ob das Minimalziel Europapokal erreicht wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Dicke Luft bei Feyenoord
Marsilio Ficino ist derzeit um seine Aufgabe wirklich nicht zu beneiden. Im Endspurt der Liga geht es für seine Truppe darum, wenigstens noch den Einzug in das internationale Geschäft zu erreichen. Leicht wird das nicht für den mit großer Euphorie in die Saison gestarteten Club aus Rotterdam. "Es wäre definitiv mehr drin gewesen", so der Coach. "Eine Reihe von individuellen Fehlern hat uns um den möglichen großen Erfolg gebracht. Da möchte ich mich auch nicht ausnehmen." Ficino wird vorgeworfen, Pokal und Euroleague nicht wirklich ernst genommen zu haben. "Ich habe Fehler gemacht, das ist klar, und mich in manchen Spielen selbst ausgetrickst". Dabei war Ficino in der letzten Saison mit großen Vorschlusslorbeeren gestartet. Im anderen "Torrauschuniversum" war er der sehr erfolgreiche Trainer von Bröndby Kopenhagen. Es gelang ihm, aus einer Fahrstuhlmannschaft einen Spitzenklub zu formen. Zwei Meisterschaften, drei Pokalsiege und drei Vizemeisterschaften sprechen eine deutliche Sprache. Ähnliches erhoffte man sich auch bei Feyenoord von Ficino, der bis zu seinem Engagement bei Bröndby sowie in der Zeit danach Latinistikdozent in Florenz und Kopenhagen war. In Rotterdam herrscht Ernüchterung. Es gibt Stimmen im Verein, die eine Ablösung Ficinos befürworten, trotz des überraschenden Pokalsieges in der letzten Saison. Ficino bleibt gelassen: "Mein Engagement bei Feyenoord sehe ich als einen längeren Prozess. Das Ziel ist ganz klar, Feyenoord in die nationale und auch europäische Spitze zurückzuführen. Sofern man mich lässt, werde ich weiter daran arbeiten. Und aus Fehlern habe ich bisher immer gelernt." Diese Saison jedoch kann man angesichts solcher Ziele nur als Rückschritt begreifen, der je nachdem zu Veränderungen bei Feyenoord führen könnte. Viel wird vom Saisonendspurt abhängen.
Es muss gezittert werden bis zum Schluss!
Da war ich in der letzten Woche mit dem Artikel wohl etwas vorschnell. Europa ist zwar in greifbarer Nähe, doch urplötzlich gibt es doch noch Chancen, am Ende sogar als Meister dazustehen nach der Saison. Wer hätte das für möglich gehalten.
Doch von vorne: Nach zwei überzeugenden 4-0 Siegen gegen die direkten Konkurrenten aus Enschede und Cambuur-Leeuwarden sowie einer 0-2 Niederlage in Heerenveen steht man mit einem Rückstand von 3 Punkten auf den Spitzenreiter auf dem dritten Tabellenplatz.
Noch 3 Spiele sind zu spielen und es besteht immerhin noch eine Minimalchance, die Saison auf dem vordersten Tabellenplatz abzuschließen. Doch selbst wenn es nicht mehr zum ersten Platz reichen sollte, kann man sicherlich am Ende ein positives Fazit ziehen.
Wenn man sich das Restprogramm anguckt, unter anderem mit dem Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Arnheim auswärts sowie ebenfalls mit einem direkten Konkurrenten aus Rotterdam hat die Mannschaft noch schwere Spiele vor der Brust. Wir können gespannt sein, wie es am Ende der Saison ausgeht und wer schlussendlich den Titel mit nach Hause nimmt!